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Wir waren ganz nah dran …

12. Spieltag am 01.12.2018 um 14:30 Uhr
SC Borsigwalde  :  Eintracht Mahlsdorf      2 : 1

Es war angerichtet und man konnte den beiderseitigen Respekt förmlich greifen. In den ersten 10 Minuten bestimmten wir überraschender Weise das Geschehen. Aber dann kamen die Hausherren immer besser in Schwung. Technisch alle sehr gut und körperlich absolut robust. In der 14. Minute gingen sie nach einer Standartsituation in Führung, als es uns nicht gelang den Ball klar zu klären. Nur kurze Zeit später war Max nach einem Freistoß mit dem Kopf zur Stelle. Allerdings nur unter gütiger Mithilfe des Borsigwalder Goalies. Aber sei es drum.

Danach war das Spiel wieder etwas offener, aber Borsigwalde blieb die gefährlichere Mannschaft , wir konnten uns nicht wirklich Abschlußchancen herausspielen. Aber hier half uns wieder der gegnerische Torwart. Unnötigerweise nahm er einen Rückpass im Strafraum auf und folgerichtig wurde auf Freistoss entschieden – in der 35. Minute, also ein sehr wichtiger Zeitpunkt. Max verwandelte den Freistoß und alle (auch der Schiedsrichter) gingen wieder zum Mittelkreis. Dann setzten Proteste ein und plötzlich meinte der Schiedsrichter den Freistoss wiederholen zu lassen. Eine Begründung hat er uns dafür nicht gegeben und wenn nur eine sehr fadenscheinige. Angeblich habe sich die Mauer zu früh bewegt. Wir haben also einen Nachteil erlitten und mussten wiederholen ???

Wie auch immer. Wir gingen mit einem Unentschieden in die Kabinen. Danach ging es weiter in einem offenen Spiel. Dann erzielte Borsigwalde erneut die Führung, nachdem sie das Spiel immer mehr zu Ihren Gunsten gestalten konnten. Unmittelbar danach wurde Reto erneut gefoult. Kaum auf dem Boden, rappelte er sich auf und baute sich vor seinem Gegenspieler auf, stampfte mit dem Fuss auf und konnte sich nur schwer zurückhalten – aber er hielt sich zurück. Aus diesem Grunde verstand keiner die Entscheidung des Schiesdrichters, ihm für seine Selbstbeherrschung die rote Karte zu verpassen. Das später verhängte Strafmaß des Verbandes kann ich allerdings nur als lächerlich bezeichnen. Drei Spiele dafür, dass er sich beherrscht hat und eben nicht tätlich geworden ist …

Doch zurück zum Spiel. Das scheinbar Unmögliche gelang und wir drängten die Gastgeber in ihre eigene Hälfte -trotz Unterzahl. Wir waren in 20 Minuten Unterzahl die bessere Mannschaft, aber mit Reto fehlte unser durchschlagskräftigster Offensivspieler. So brachten die Gastgeber das Spiel über die Zeit.

Nicht das es falsch verstanden wird. Wir können mit der Niederlage leben und Borsigwalde war keineswegs ein unverdienter Sieger. Aber die Beeinflussung des Spiels durch den Schiedsrichter erzeugte doch einen faden Beigeschmack – für den die Borsigwalder aber nichts konnten. Im Gegenteil, sie versuchten den Schiedsrichter noch davon zu überzeugen, dass die rote Karte völlig überzogen war, aber der Schiedsrichter ließ nicht mit sich reden. Somit fehlte uns Reto in den nächsten drei wichtigen Spielen und mindestens gegen Wannsee konnten wir sein fehlen dann nicht kompensieren.

 

 

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