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Ü40 – Unnötig spannend!

13.9.2019:  Eintracht Mahlsdorf Ü40 – Wartenberger SV Ü40 …. 3:2 (2:0)

Nach diversen vergebenen Chancen und einer 3:0-Führung geht die Spannung im Spielvortrag verloren

Dafür wurde es ergebnistechnisch noch einmal spannend, aber zum Glück fiel das Anschlusstor der Gäste zu spät! In der zweiten Minute wurde Malte bei der Ballannahme im Strafraum umgetreten. Zum fälligen Strafstoß trat diesmal Pense an – und machte es auch nicht besser als zuletzt Heiko oder Jan. Wobei der Torhüter den Schuss immerhin nicht festhielt, aber den Abpraller klärte eine aufmerksamer Abwehrspieler zu Ecke (2.). In der sechsten Minute verlegte der Schiedsrichter ein erneutes Foul in ähnlicher Position nach außerhalb des Strafraums. Das war offenbar zum Vorteil für die Eintracht. Rene bringt den Ball in die Mitte, wo Heiko am langen Pfosten aus kurzer Distanz den Keeper anschießt, von dessen Brust der Ball über die Linie trudelt. Frestöße kann die Ü40 erkennbar besser als Neunmeter!

Während ein Angriffsspiel der Wartenberger praktisch nicht stattfand, berannte die Eintracht das Gästetor, schaffte es aber zunächst nicht, den zweiten Treffer nachzulegen. Entweder kam der letzte Pass nicht an (z.B. Heiko auf Malte bei einem Konter), der Abschluss war zu schwach oder der Torwart war einfach auf dem Posten (v.a. gegen Penge in der 11.Minute nach einer schönen Kombination über links). So musste ausnahmsweise einmal ein Weitschuss her, um auf 2:0 zu stellen. Karstens erster Versuch wurde vom Torhüter noch abgewehrt, nach ein bisschen Billiard im Strafraum landete der Ball erneut bei Karsten, dessen Rechtsschuss diesmal durch Freund und Feind und unter dem Schlussmann hindurch in den Maschen landete. Kurz und schmerzlos, bzw. schmerzlich für die Gäste. In der Folge musste der WSV aktiver werden. In dieser Phase ging bei unserem Team ein bisschen die Ordnung verloren und wir standen zu tief, aber wirklich gefährlich wurde es für Volkers Kasten nicht. Im Gegenteil: Nach einer tollen Kombination zielte Wowa in der 30. Minute etwas zu genau. Der Ball prallte von der Unterkante der Latte auf die Linie und wieder ins Spielfeld. Schade, Vorentscheidung verpasst.

Wobei sich herausstellen sollte, dass das 3:0 ohnehin nicht die Vorentscheidung war – aber eben ein ganz wichtiger Treffer. Es war noch dazu auch ein besonders schönes Tor. Malte bekam am Mittelkreis den Ball, nahm ihn herunter, fand zunächst keinen Anspielpartner, wurde aber auch nicht ernsthaft attackiert. So konnte er sich drehen, sah Thomas S. hervorragend einlaufen und steckte das Spielgerät gefühlvoll flach in den Lauf des Doc. Der behielt die Nerven, nahm die Pille in Laufrichtung mit und legte sie so am herauseilenden Keeper vorbei, um dann trocken ins leere Tor einzuschieben. Das 3:0 führte leider nicht dazu, dass das Spiel nun sicher und überlegt runter gespielt wurde, sondern schien einschläfernde Wirkung zu haben. Wartenberg stellte jetzt vorne zu, und die Eintracht schaffte es nicht, in Ruhe aufzubauen. Fehlende Laufbereitschaft der Mitspieler führte dazu, dass dem jeweiligen Ballbesitzer die Anspielstationen fehlten. Volkers erzwungene langen Abschläge fanden viel zu selten – eigentlich nie – einen Mitspieler, so dass zunächst kaum merkbar der WSV Druck auf unseren Kasten aufbaute. Dieser entlud sich dann nach dem 1:3 mit Macht. Die Eintracht hatte großes Glück, dass in der 56. Minute ein Angreifer aus kurzer Distanz einen Kunstschuss am kurzen Pfosten vorbei setzte. Zwar fiel das 2:3 noch im Anschluss an eine Ecke, als Mahlsdorf mehrere Klärungschancen ausließ und ein geblockter Schuss einem Angreifer vor die Füße fiel, der humorlos einnetzte, aber direkt danach begann die Nachspielzeit und die Eintracht ließ Wartenberg nicht mehr an den Ball kommen bis der Referree die Begegnung abpfiff. Dieser Abpfiff war eine Erlösung. Die drei Punkte bleiben in Mahlsdorf, angesichts der ersten 45 Minuten steht ein absolut verdienter Sieg zu Buche. Nach dem verkorksten Start mit zwei Niederlagen ist das Team mit zwei knappen Siegen zurück- und nunmehr in der Saison angekommen: Jetzt haben sogar Pense und Karsten mal ein Spiel gewonnen 🙂

Platz 6 in der Tabelle; allerdings können Sonntag noch zwei Mannschaften vorbeiziehen. Unsere bisherigen Gegner stehen im Tableau sämtlich vor uns, Tur Abdin und der heutige Gegner haben in vier Spielen nur gegen die Eintracht den kürzeren gezogen. Das sieht gut aus, ist aber kein Grund zum Ausruhen. Die Abmeldungen für die nächsten Spiele lassen vermuten, dass der Luxus (und die Last für den Spielerrat), dass für den Kader mehr Akteure zur Verfügung stehen als überhaupt aufgestellt werden können/sollen, bald erst einmal Historie ist. Historie, nicht Hysterie! Denn der Saisonverlauf hat gezeigt, dass jeder Spieler im Kader uns weiterhilft und leistungsfähig ist. Nicht umsonst haben wir bei neun Treffern sieben verschiedene Torschützen zu verzeichnen. Auch kommenden Freitag in Johannistal wird sicher wieder eine schlagkräftige Truppe auf dem Feld stehen, um die Siegesserie (Ja, zwei ist eine Serie!) fortzuführen.

Aufstellung: Volker – Heiko N., Thomas S. – Rene, Thomas P., Jan – Malte; Markus, Karsten, Tobi, Wowa; Tore: 1:0 (6.) Heiko N., 2:0 (20.) Karsten, 3:0 (35.) Thomas S., 3:1 (52.), 3:2 (60.)

 

 

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