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Ü40 – Raus seid Ihr noch lange nicht…

30.8.2019:  Eintracht Mahlsdorf Ü40 – Tur Abdin Ü40 …. 4:3 (2:1)

Grandioser Keeper der Gäste hält zwei Strafstöße und gut 17 weitere (Eigenzählung!) Bälle, kann aber die Niederlage nicht verhindern, weil Volker sich im Lauf des Spiels dann auch was abgeguckt hat.

Nach zwei unnötigen und ärgerlichen Niederlagen traf die Eintracht am dritten Spieltag auf das verlustpunktfreie Tur Abdin. DIe Rollen waren klar verteilt, aber auf dem Platz lief es erstmal andersherum. Es ging gut los. Malte eroberte einen Ball und wurde am grünen Leibchen festgehalten, dass jetzt einen deutlichen Riss aufweist. Statt 3,90 Euro Schadenersatz nutzte Mahlsdorf die Chance zur Führung. Freistoß, Schuss Rene, Malte hält die Hacke in den Schuss, und der Ball trudelt über die Linie. Tur Abdin wurde in der Folge weiter hinten reingedrückt. Strafstoß nach klarem Foul an Heiko an der Grundlinie. Jan schießt, nicht einmal ganz schlecht (aber eben auch nicht ganz gut!). Der Teufelskerl im Kasten der Gäste – sollte sich noch herausstellen – hielt den Ball nicht nur, sondern er hielt ihn sogar fest. Höchststrafe! Nach einer tollen Kombination über Micha und Doc legt letzterer in die Mitte auf Wowa, der trocken einschießt. 2:0! Die Chance zum dritten Treffer vergibt dann Heiko per Strafstoß, nachdem Jan von rechts eingelaufen und vom Torhüter gelegt worden war. Aller guten Dinge sind drei?! In der Tat. Nur leider gab es den dritten Elfmeter nicht für die Eintracht, sondern in der Schlussminute der ersten Halbzeit auf der anderen Seite. Berechtigter Strafstoß, Volker war chancenlos – der Gegentreffer mit dem Halbzeitpfiff sorgte nicht gerade für Begeisterung.

Nach dem Seitenwechsel zeichneten sich auf beiden Seiten die Torhüter immer wieder aus, wobei der Beschuss des Tur Abdin Keepers weiterhin mehr Stakkato war, als das, was auf Volkers Tor zuflog.In zwei Situationen musste unser Schnapper aber sein ganzes Können aufbieten, um uns im Spiel zu halten. Erst einmal traf aber wieder die Eintracht. Langer Ball auf Malte, kurz auf Rene, quer auf Kuki, trockener Abschluss. Der Vorsprung war aber wenig später wieder Makulatur. Ein Gegner wurde links nicht richtig angegriffen, kurzer Antritt, Querpass, Abschluss – Volker bekam den Fuß nicht mehr dran und das Leder schlug flach im langen Eck ein. Die Eintracht vergab zwei weitere Riesenchancen (bzw. der Keeper fischte die Bälle raus), und dann war es soweit. Wieder lief derr Angriff über unsere rechte Abwehrseite. Der Schussversuch wurde abgewehrt, aber das Leder sprang dem Gästespieler in den Lauf, und er schob souverän ins kurze Eck ein. Geschockt? Nichts da. Nur eine Minute später ging Mahlsdorf wieder in Führung. Wowa setzte den bis dahin blassen Jan ein, der direkt abzog. Die Kanonenkugel schlug münchhausengleich im Netz ein. Hammer! Zwei, drei kritische Situationen musste die Eintracht in der Schlussviertelstunde noch überstehen, allerdings ging es Tur Abdin nicht viel anders. Keeper und Gestänge behielten die Oberhand. Ein glasklarer Elfmeter für die Eintracht wurde nicht gegeben, aber was soll’s. Das Spiel endete 4:3 für die Eintracht endete. Alle elf Akteure der Mahlsdorfer boten eine starke Leistung. Hervorzuheben sind Rene als klarer neuer Chef auf dem Feld mit einem enormen Laufpensum und guter Regieführung – und Volker als zwar eindeutig nur zweitbester Torwart auf dem Feld, der aber dennoch mit zwei Glanzparaden den Erfolg sicherstellte.

Kuki ist derzeit als Nordost-Coach noch im Amt und daher Freitags meistens unabkömmlich, so dass kommenden Freitag ein Platz frei wird. Daher können sich Jockel, Pense, Carsten, Blocker, Hempi usw. noch eine Chance ausrechnen, auch wenn es eng wird. Mittwoch ist Training – wenn nötig, können wir den Käfig aufbauen! Scherz beiseite. Geile Leistung heute, Mädels, und das trotz der fehlenden, nicht ganz unfähigen Kicker. Der Kampf um die Plätze im Kader ist nicht eröffnet, sondern im vollen Gange. Die drei Punkte heute gegen den rein spielerisch stärksten Gegner der noch jungen Saison waren ganz, ganz wichtig, um nicht unten reinzurutschen. Aber der Sieg war durchaus verdient – Stop! Nicht nur durchaus, sondern absolut. Und ich meine nicht dieses durchsichtige flüssige Zeugs! Großes Lob auch an den heutigen Gegner. Immer fair, mit einem grandiosen Keeper – aber wir waren eben den Tick bissiger und besser. Daher auch großes Lob an die Eintracht! Mit dem ersten Erfolg sind wir in der Saison angekommen – da mögen nun auch Verbandsligisten ihr Glück bei uns am Rosenhag versuchen…

Aufstellung: Volker – Heiko N., Markus – Rene, Tobi, Jan – Malte; Thomas S., Kuki, Michael, Wowa; Tore: 1:0 (4.) Malte, 2:0 (20.) Wowa, 2:1 (30.Strafstoß), 3:1 (38.) Kuki, 3:2 (41.), 3:3 (45.), 4:3 (46.) Jan

1 Response

  1. Rainer Beyer

    Chapeau Malte!!!
    20 Jahre habe ich (und auch andere) Spielberichte geschrieben, aber gegen deinen Bericht (und auch schon den davor) war das alles nur Trockenfleisch und schales Bier. Gute Kost und das auch noch unter dem Aspekt, dass du als Spieler ja keine Möglichkeit hattest, dir auch noch Aufzeichnungen zu machen. Tolle Leistung!!!
    Rainer Beyer

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