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Ü40 – Höchster Saisonsieg…

27.9.2019. Eintracht Mahlsdorf Ü40 – Sperber Neukölln Ü40 …. 2:0 (1:0)

… aber definitiv nicht die beste Saisonleistung

Mit dem angeschlagenen Malte hatte die Eintracht nur einen Mann auf der Bank, und der spielte auch nur zehn Minuten vor der Pause. Somit musste die Sieben der Gastgeber fast durchspielen, aber das ging dem Gegner nicht anders. Sperber stand zur Anstoßzeit zu dritt auf dem Feld, der angesetzte Schiedsrichter Nachtmann war wiederholt nicht vor Ort, und so begann die Partie unter Leitung von Försti nach der Ankunft weiterer fünf Spieler der Gäste mit fünfzehn Minuten Verspätung.

Höchster Saisonsieg, kein Gegentor – grandioser Auftritt, oder? Nun ja, das nun nicht gerade – aber drei Punkte sind drei Punkte, und zwölf Punkte aus vier Spielen sind die maximal mögliche Ausbeute.

Mahlsdorf begann ordentlich und ging in der siebten Minuten nach einem klasse vorgetragenen Angriff in Führung. Penge zog die Abwehrspieler auf sich, legte rechts raus auf Jan, der den Ball scharf und flach zwei Meter vor der Torlinie in die Mitte lagte. Am langen Pfosten lief Tobi ein und wuchtete das Leder aus kurzer Entfernung in die Maschen. Drei Minuten später hatten Tobi und Jan die Positionen getauscht, aber Tobi suchte in guter Position den Pass in den Rückraum, der leider abgefangen wurde. Das war es dann aber auch, was Mahlsdorf auf das Parkett brachte. Leichtsinnige Ballverluste, einfache Fehlpässe in die Füße der Gegner. So lud der Gastgeber Sperber zu Kontern ein. Die ließen konsequent ein oder zwei Spieler vorne stehen, hatten aber auch in Unterzahl hinten wegen der Fehler unserer Jungs immer wieder Ballgewinne zu verzeichnen. War Neukölln in Ballbesitz, spielte Eintracht zu passiv und stand zu tief, Zweikämpfe wurden nicht konsequent gesucht. Glücklicherweise legten sich die Neuköllner Angreifer den Ball immer wieder auf den rechten Fuß, anstatt einfach einmal mit links abzuziehen, so dass die Abschlüsse immer wieder geblockt werden konnten und Volker kaum eingreifen musste. Aber in der 20. Minute und kurz anch dem Seitenwechsel fanden sich Angreifer der Gäste ganz allein vor dem Kasten, zielten aber zu hoch bzw. dann mal mit links doch deutlich am kurzen Pfosten vorbei.

Nach dieser Großchance in der 34. Minute fing sich die Eintracht endlich. Zum Teil mag es auch daran gelegen haben, dass bei Sperber die Kräfte nachließen, aber jetzt spielten wir das Spielgerät ruhiger auch einmal hinten herum und suchten geduldiger die Lücken. Weiterhin war nicht alles Gold, was glänzte, aber die Gäste kamen seltener an das Leder und Mahlsdorf kam zu Chancen. Die ließen wir zunächst noch liegen, weil der letzte Pass nicht sauber ankam oder der Abschluss nicht glückte. Schließlich war es dann Rene, der nach mustergültiger flacher Hereingabe von rechts einlief, den Ball kontrollierte und überlegt flach ins rechte Eck einschob (50.). Mit diesem Tor war die Begegnung entschieden, Mahlsdorf hatte noch ein paar weitere Gelegenheiten, drückte aber auch nicht mit aller Macht auf weitere Treffer, sondern war froh, das Geschehen nach großen Problemen über eine lange Zeit kontrollieren zu können.

Aufstellung:  Volker – Thomas P., Karsten – Jan, Rene, Tobi – Wowa; Malte; Tore: 1:0 (7.) Tobi, 2:0 (50.) Rene

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