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Ü40 – Der verflixte siebte Sieg…

3.11.19: FC Liria Ü40 – BSV Eintracht Mahlsdorf Ü40 ….. 5:3 (2:2)

… wollte im zehnten Saisonspiel nach sechs Erfolgen nacheinander nicht glücken.

Dabei schienen die Voraussetzungen anfangs gar nicht so schlecht, denn trotz zehnminütiger Verspätung begann Liria in Unterzahl. Die Eintracht erspielte sich zwar mehrere Chancen, ließ aber auch diverse Konter zu, so dass Volker sich mehrmals auszeichnen musste. Jeweils quasi im Gegenzug nach dem Führungstreffer der Mahlsdorfer glichen die Gastgeber aus. Malte setzte nach und wurde am Schienbein getroffen, den fälligen Strafstoß versenkte Rene sicher. Eine Minute später stand es 1:1, nachdem die Eintracht eine Ecke zu riskant spielte und Liria in Überzahl konterte. Der stärkste Mann auf dem Feld, Liria-Stürmer Dervishi, traf. Zehn Minuten später lag die Eintracht wieder vorn. Kuki spielte im Fallen auf Wowa, der direkt abstaubte. Erneut keine 90 Sekunden später stand es aber wieder Unentschieden, denn Mahlsdorf bekam den Ball nicht weg, was die Gastgeber nutzten.

Nach knapp 20 Minuten hatte Liria sich vervollständigt, und bis zur Pause war Wowa verletzt ausgeschieden und auch Kuki deutlich angeschlagen, so dass nun numerische Gleichzahl herrschte. Läuferisch waren die Gastgeber aber klar besser, und wir schafften es zu keiner Zeit, vor allem die Nr. 27 unter Kontrolle zu bringen. Dabei hatten die Lilafarbenen sich in der Halbzeit viel vorgenommen, doch das war leider schnell Makulatur, als Carsten, der trotz Bauchmuskelproblemen fast durchspielte, eine Hereingabe ins eigene Netz bugsierte. Liria war nun deutlich besser und erhöhte in den zehn Minuten nach Wiederanpfiff “nur” auf 5:2. Dabei wehrte die Eintracht in Person des starken Volker im Kasten und z.B. Tobi auf der Linie in höchster Not noch einige gefährliche Bälle ab. Mahlsdorf hingegen spielte in dieser Phase zu lethargisch und unkonzentriert. In der Schlussviertelstunde ging dann aber – woher er auch immer kam – noch einmal ein kleiner Ruck durch die Mannschaft. Leider fand der Ball bei einigen Tormöglichkeiten den Weg nicht ins Tor. So vergab Malte kläglich aus 3:2 Überzahl, indem er zu zentral auf den Keeper zielte, statt einzuschieben (50.). Diverse weitere Schussversuche wurden abgeblockt, so dass der Treffer zum 3:5 durch Rene per Kopf nach schöner Flanke von Malte fünf Minuten vor Ende zu spät kam. Zwar versuchten es Carsten und Jan nochmals aus dem Rückraum, aber die Heimsieben brachte den Sieg relativ unangefochten über die Zeit. Schade – die Eintracht vergab mit einer über weite Strecken schwachen Vorstellung die Chance, sich ganz oben dranzuschieben. Die Siegesserie riss nach sechs Erfolgen abrupt – jetzt gilt es, beim Doubleheader in Hermsdorf und daheim gegen Oranke im Nachholspiel vom Streik-Spieltag, wieder in die Spur zu kommen. Aber festzustellen ist auch, dass Lirias Erfolg keine Eintagsfliege war, verließen die Albaner doch im nächsten Spiel bei Tabellenführer Schwarz Weiß Neukölln den Platz erneut als (5:2-)Sieger, womit sie nun ihrerseits sechs gespielte Ligapartien in Folge (dazwischen war aber ein Nichtantritt in Wartenberg) ungeschlagen sind.

Aufstellung: Volker – Rene, Thomas S. – Tobi, Kuki, Jan – Malte; Carsten, Wowa; Tore: 1:0 (11.Foulelfmeter) Rene, 1:1 (12.), 2:1 (22.) Wowa, 2:2 (23.), 2:3 (32.), 2:4 (38.), 2:5 (41.), 2:6 (56.) Rene

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