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Ü40 – Ärgerliche Niederlage zum Auftakt

16.8.2019:  Eintracht Mahlsdorf Ü40 – DJK Schwarz Weiß Neukölln ….. 1:4 (1:1)

40er versemmeln das erste Saisonspiel gegen starken Neuköllner Aufsteiger

Gegen den starken Aufsteiger Schwarz Weiß Neukölln bot die Eintracht über weite Strecken eine gute Leistung, unzureichende Chancenverwertung, ein bisschen Naivität und das daraus resultierende Durcheinander vor den Gegentoren zum 1:1 und 1:2 sowie dann aufkommende Hektik sorgten aber leider dafür, dass die Gäste drei Punkte vom Rosenhag entführen konnten. Mahlsdorf begann mit guter Verteidigungsarbeit schon im Mitteldrittel des Feldes und ließ den Neuköllnern wenig Raum zum Kombinieren. Nach eine solchen Balleroberung spielte Pense mit Hempi einen Doppelpass, fand sich links an der Grundlinie durch und zog eine Flanke flach scharf nach innen. Der Torhüter ließ den Ball durchrutschen und am langen Pfosten grätschten Heiko und sein Gegenspieler die Murmel gemeinsam über die Linie zur Führung. Diese gab seltsamerweise keine Sicherheit, sondern die Positionen wurden nicht gehalten und Neukölln übernahm deutlich das Kommando. Vor dem 1:1 hatten die Mahlsdörfer komplett aus den Augen verloren, dass ein Gästeangreifer mitten in der gegnerischen Hälfte stand. Ballverlust vorn, die aufgerückten Abwehrspieler wurden mit einem einfachen Flugball übertölpelt, Volker parierte zwar den ersten Abschluss glänzend, aber die Eintracht bekam den Ball nicht weg, fand ihre Ordnung so schnell nicht wieder, und so zappelte der Ball kuz darauf im Netz. Nun drückte Schwarz Weiß gewaltig. Sage und schreibe fünf Minuten lang kam Mahlsdorf nur an den Ball, um ins Aus oder ins Nirvana zu klären. Wechsel waren nicht möglich, ein paar Spieler gingen nach dieser Drangphase auf dem Zahnfleisch. Es gelang jedoch mit positiver Einstellung und Kampf das 1:1 in die Pause zu retten.

Nach dem Seitenwechsel zunächst ein ganz anderes Bild: die Eintracht war nun deutlich besser und spielte sich gleich drei Riesenchancen in vier Minuten heraus. Malte steckte auf den vor dem Tor postierten Jan durch, der leider den Fuß nicht mehr an den Ball bekam, um ihm die entscheidende Richtungsänderung zu verpassen. So strich die Pille im Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Zwei Minuten später tankte sich Tobi durch und blieb auch nach Ballverlust dran, eroberte ihn zurück und bugsierte ihn zu Malte, der aus acht Metern mit links volley abzog. Leider war dieser Schuss ein ganz kleines Stück zu hoch angesetzt. Die dritte Riesenmöglichkeit bot sich Hempi, der halbrechts ganz frei an den Ball kam, ihn kontrollierte und dann eigentlich mit dem Abschluss flach auf’s lange Eck alles richtig machte – außer, dass er 40 Zentimeter zu weit nach links zielte, so dass auch dieser Abschluss das Tor knapp verfehlte. Neuköllns “Not-Keeper” bedankte sich nach dem Spiel bei seinen Mitspielern, dass nur ein Ball auf sein Tor gekommen sei. Dass einige Schüsse ganz knapp vorbeistrichen, hatte er wohl aus dem Gedächtnis verdrängt.

Leider war es dann mit der Eintracht-Herrlichkeit vorbei – ohne etwas Zählbares mitgenommen zu haben. Angriff Schwarz Weiß, eigentlich standen die Gastgeber gut aufgestellt. Dann aber liefen zwei Defensivspieler mit einem einlaufenden Gegner mit, so dass aus dem Rückraum ein Neuköllner freie Bahn hatte. Die butterweiche Hereingabe nahm er direkt und überlupfte den etwas zu weit vor seinem Kasten stehenden Volker. Geiles Tor – nur auf der falschen Seite! Mahlsdorf war noch geschockt, da legten die Gäste gleich den dritten Treffer nach. Nun war es auch mit der Ruhe bei der Eintracht vorbei. Panische Attacken, aber immer zu ungenau und zu überhastet. Leichte Ballverluste führten zu gefährlichen Kontern, von denen Neukölln einen noch zum 4:1 verwertete. DIe Eintracht wurde ohne größere Probleme vom Tor ferngehalten, das Spiel war ersichtlich entschieden. Schade, heute war deutlich mehr drin, aber dreißig gute Minuten verteilt auf zwei Hälften sind gegen einen Gegner auf diesem Niveau dann doch zu wenig gewesen. Trotzdem war die Vorstellung viel besser, als es das Ergebnis ausdrückt! Machen wir so weiter, vielleicht mit etwas mehr Positionsdisziplin und vor allem mit einer besseren Chancenverwertung, und es wird schon bald die ersten Punkte geben. Möglicherweise ja direkt am Mittwoch im zweiten Ligaspiel beim SV Bau-Union (20.Uhr Anstoß).

Aufstellung: Volker – Thomas P., Markus – Tobi, Carsten, Jan – Malte; Rene P, Thomas Sch., Hempi, Heiko N.; Tore: 1:0 (16.) Heiko N., 1:1 (22.), 1:2 (40.), 1:3 (42.), 1:4 (55.)

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