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Ü40 – Ärgerlich, aber verdient

11.11.19: VfB Hermsdorf Ü40 – Eintracht Mahlsdorf Ü40 ….. 2:2 (0:1)

Sicher geglaubter Sieg abhanden gekommen

Die Eintracht tat sich gegen die erstarkten Hemsdorfer schwer, ging aber zweimal in Führung, um dann in der 59. Minute den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Dabei hatte Hermsdorf im weitgehend ausgeglichenen Spielverlauf die größeren Torchancen, die allerdings nicht den Weg ins Ziel fanden.

Kurz nach dem Anpfiff zielte der VfB knapp über die Latte, dann verflachte das Spiel. Ein Konter, der auf Jörg durchgesteckt wurde, brachte nichts ein, weil der Abschluss deutlich am Ziel vorbei und ins Seiteaus ging. Jörg und Malte zogen ab, aber die Bälle waren eine sichere Beute des Hermsdorfer Torhüters. Auf der Gegenseite fand ein Torschussversuch mehr durch Zufall einen Angreifer in zentraler Position mit dem Rücken zu unserem Tor. Der zog aus der Drehung ab, aber Teufelskerl Volker blockte das Spielgerät und hielt es fest. Der direkte Gegenstoß wurde von Jörg mit der Pieke erfolgreich abgeschlossen. Während der restlichen ersten Halbzeit hielt die Eintracht den Gegner erfolgreich vom eigenen Tor fern durch hohe Laufbereitschaft und Kampfkraft.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild und Hermsdorf wurde zwingender. Mahlsdorf zog sich teilweise zu weit zurück und ließ die Gastgeber agieren. Die Folge war der Ausgleich nach gut zehn Minuten Spielzeit der zweiten Hälfte, bei dem die Abwehr der Eintracht klassisch vorgeführt wurde. Doppelpass auf dem rechten Flügel, Tobi, der kurz vorher angezeigt hatte, ausgewechselt werden zu wollen, konnte seinem Gegner nicht folgen, der sich löste und nach klasse Vorlage aus sieben Metern Volker keine Chance ließ. Hermsdorf blieb feldüberlegen, ohne aber konkrete Gefahr auszustrahlen. Bis auf einmal: Doppelpass, vollkommen freier Abschluss, aber Zentimeter links am langen Pfosten vorbei. Durchatmen war angesagt! Nachdem das Spiel wieder ausgeglichener wurde, fiel dennoch fast aus dem Nichts die erneute Führung der Gäste. Unser Angriff über rechts wurde geblockt, der Ball dann passend in den Rückraum auf Rene gespielt, der nach kurzer Annahme abzog. Kuki und sein Gegenspieler bewegten sich in die Schussbahn, der Hermsdorfer fälschte das Leder ab, das unhaltbar in den vom Keeper rechten Torwinkel abgefälscht wurde. Mit zunehmender Spielzeit verließen die Eintracht – teilweise, aber zunehmend – die Kräfte, zumal Malte nach einem Sturz mit dem Rücken gegen eine eiserne Spielfeldbegrenzung nicht weitermachen konnte. Die zwangsweise entstehenden Lücken nutze Hermsdorf und markierte 180 Sekunden vor dem Schlusspfiff den nicht unverdienten Ausgleich. Für die Eintracht war es ein deutlicher Fortschritt zum Spiel bei Liria, aber trotz nahezu Bestbesetzung reichte es nicht zu drei Zählern. Freitag am Nachholspieltag daheim gegen Oranke sollte dann endlich der verflixte siebte Saisonsieg gelingen…

Aufstellung: Volker – Thomas P., Markus – Tobi, Rene, Jörg – Malte; Heiko N., Jan, Kuki; Tore: 1:0 (23.) Jörg, 1.1 (41.), 2:1 (46.) Rene, 2:2 (59.)

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