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F1 – “Wir haben unseren Meister gefunden” oder “linke Dinger von Poldi”

Sonntag, 08.06.2019 von 10:00 bis 16:30 Uhr

Ergebnis: Zweiter (von vierzehn)

Lineup: Felix, Fynn, Julian, Julien, Leon, Leopold, Ole, Oscar, Tim

Ein langes Wochenende fußballfrei muss reichen. Das wurde um Himmelfahrt verbraten. Also hieß es am Samstag vor Pfingsten: Alle auf die Piste, nullneunhundert Treffen im Ostragehege Dresden. Der DSC hatte zu einem F-Jugend-Turnier geladen. Ein riesiges Areal mit zwei Sporthallen und vielen Plätzen erwartete uns. Leider fand unser Turnier auf zwei abgelutschten Kunstrasenplätzen statt (sind wir seit einem Jahr zu verwöhnt?). Der Weg zur Umkleide in der Energieverbund Arena war uns viel zu weit und damit kam erstmals die neue Neunerbank ins Spiel.

Heute war ein klassisches F-Jugend-Feld aufgebaut und eine Spielstärke von 1/5 angesagt. Die sächsische Regel, dass der Ball nach Abstoß bis zum gegnerischen Strafraum geschlagen werden darf, verhieß für die Spielkultur nichts Gutes…

Direkt am Spielfeld umziehen und damit Kraft sparen, ein Gruppengegner aus der Ukraine fand den Weg nicht und die beiden Anderen waren U8-Teams. Also schön auf Sparflamme als Gruppenerster in die Zwischenrunde. Nachdem wir das erste Spiel gegen die U8 des TSV Rotation Dresden mit 11:0 gewonnen hatten, hatten wir nichts dagegen, dass die U8 des Gastgebers mit einem Mann mehr auf dem Feld war. Die Quittung gab es prompt, nur 8 Tore…

Bevor wir fragen konnten, ob wir hier richtig sind, wurde die Zwischenrunde eingeläutet.

Im ersten Spiel trafen wir gleich auf die Jungs aus dem NLZ vom Chemnitzer FC. Entweder hat die Rückkehr in den bezahlten Fußball auch bei den Jugendmannschaften etwas ausgelöst, oder sie haben einfach nur tolle Jungs. Es entwickelte sich trotzdem ein enges Match. Die Jungs aus Karl-Marx-Stadt waren vermutlich ob der unerwarteten Gegenwehr überrascht. In den ersten Minuten drücken wir die Hellblauweißen in ihre Hälfte. Allein Poldi hatte drei Riesen auf dem linken Schlappen. Die Zeit, sich die Bälle gemütlich auf den Rechten zu legen, lies ihm der Gegner aber nicht. „Acker“ kommt von ackern, und da war Julian in seinem Element. Auch Nicht-SPD-Wähler dürften wissen, dass Ex-Kanzler Schröder auf dem Platz so genannt wurde. Auch die Chemnitzer Jungs sind für die Roten verloren…  Acker rannte sich die Seele aus dem Leib und schloss viele Lücken; ganz stark!

Lediglich zwei individuelle Fehler auf unserer Seite in der Schlussphase führten dazu, dass der CFC als Sieger vom Platz ging.

Im zweiten Spiel der Zwischenrunde trafen wir auf die U8 von Union Berlin. Bundesligist hin oder her, der Auftrag war klar: weghauen! Die Spielweise von Union wurde dann auch knallhart ausgenutzt. Wie erwartet, ging selbst der Torwart mehr ins eins gegen eins, als es guttut. Erst recht gegen ältere, und damit körperlich stabilere Gegner. Uns egal. Das Spiel war spätestens nach Poldis linker Klebe zum 3:0 eingetütet. Ähm wie? Poldi mit links? Jo, er hatte keine Zeit zum Denken!

Grade als sich unsere beiden Hertha-Fans hinsetzen und ob des Sieges über den Stadtrivalen genüsslich eine Zigarre … waren wir schon wieder gefordert. Gegner sollten die Handwerker aus Rabenstein sein. Die Jungs aus dem Südbrandenburgischen waren gar nicht so schlecht, aber ohne Arroganz, kein Thema für uns. Spielerisch klar besser, sollte uns unsere Schwäche „Chancenverwertung“ wieder einmal einholen. Erst in den Schlussminuten klingelte es dem Spielverlauf entsprechend im Kasten der Zunft. Dabei waren es aber wieder unsere Leistungsträger, die uns den Sieg bescherten!

Wollten wir in dem Turnier etwas erreichen, konnten wir auch im Halbfinale gegen die Blau-Weißen aus Leipzig nicht auf sie verzichten. Da die Trainer vorab ein wenig „geschmult“ hatten, wussten wir, was uns erwartet. Feinstes Kick&Rush war angesagt. Die Abschläge des Leipziger Keepers wurden von Felix oder Ole regelmäßig fein vom Himmel gepflückt und flach weitergespielt. Tolle Technik Jungs!  Nachdem Tim die Führung klar gemacht hatte, kamen die Sachsen durch einen dummen Fehler unsererseits zurück. Acker räumte zwischenzeitlich auf seiner Seite auf; was ein Laufpensum! Diesmal hatte Poldi etwas gegen ein ungerechtes Unentschieden. Direktabnahme mit links und bum und Finale! Umerziehung zum Linksfuß !

Wie zu erwarten, mussten wir wieder gegen den CFC ran. Jetzt wussten sie leider, dass …dorf am Ende nicht „vom Dorf“ heißt. Schon vor dem Anpfiff beharrten sie auf die Seite mit Wind und Sonne… Entweder haben wir endlich mal ein Team gefunden, welches klar besser ist als wir, oder wir Trainer haben die Signale nicht erkannt. Klar willst du in so einem Spiel die „Top Elf“ bringen… In den ersten Minuten ließ sich Acker mehrfach vernaschen und wir lagen mit 2 Toren hinten. Acker war einfach total platt! Haben wir nicht gesehen, also unser Fehler! Unabhängig davon hatten wir in unserer Verfassung keine Chance gegen den CFC. Auch andere Leistungsträger waren platt und der CFC hatten mindestens sieben bis acht davon. Nachdem sie uns am Anfang überrannt hatten, waren wir wenigstens in den letzten Minuten stabil.

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