Single Blog Title

This is a single blog caption

C2 wird Dritter beim C1-Turnier des 1.FC Schöneberg

Mit Unterstützung von Terence, Devin und Amin (Tor) reiste die C2 nach Schöneberg, so dass bei den warmen Temparaturen und acht Spielen zu 22 Minuten binnen sechs Stunden ein 15-Mann-Kader zur Verfügung stand. Den brauchten wir auch, denn im letzten Spiel saßen gleich vier Akteure mit Blessuren draußen. Vom Gesamtergebnis her lässt sich der dritte Platz mit 15 Punkten bei fünf Siegen und drei Niederlagen sehen, aber es gab leider dennoch auch wieder einiges zu bemängeln.

Amin wurde als bester Keeper ausgezeichnet, was vor allem angesichts der ersten drei Spiele verdient war. Tom bot eine ganz starke Leistung in der Abwehrzentrale und Devin und Terence überzeugten durchweg kämpferisch und spielerisch. Insgesamt stand die Abwehr bis auf die beiden Tiefpunkt-Spiele sehr gut, nach vorne ließ sich noch Verbesserungsbedarf erkennen.

öneberg

Auftaktgegner war der 1.FC Schöneberg, wobei Amin und Marios erst in letzter Sekunde am Sportplatz ankamen, was eine vernünftige Vorbesprechung erschwerte. Umso positiver, dass wir hinten klasse standen, Amin zwei-, dreimal auf dem Posten war und das Spiel nach einem guten Flügellauf von Devin mit starker Hereingabe durch Kilian, der den Ball am langen Pfosten  problemlos über die Linie drückte, 1:0 gewonnen wurde. Im zweiten Spiel trafen die Jungs auf die C1 des BFC, den haushohen Favoriten und späteren Turniersieger. Taktisch im defensiveren 4-5-1 hielt Mahlsdorf lange gut dagegen und hatte vor allem durch einen 19-Meter-Knaller von Lucas, den der BFC-Torhüter erstklassig parierte, eine Riesenmöglichkeit. Die Angreifer der ganz in weiß spielenden Weinroten taten sich schwer. Spielentscheidend war dann ein langer Ball, bei dem die Innenverteidiger die Absicherung vergaßen und Amin etwas halbherzig herauskam und so mit einem technisch starken Lob überwunden wurde. Dennoch ein starker Auftritt der Eintracht, den sie im nachfolgenden Spiel noch toppen konnte. Die C1 von Union Fürstenwalde war der Gegner, und das Spiel endete erneut 1:0. Aber diesmal wieder für uns – gegen körperlich überlegene Fürstenwalder nicht unverdient. Das goldene Tor markierte Tom, der nach einem Solo aus der eigenen Hälfte mit abschließendem Doppelpass mit Devin vor dem Kasten die Nerven behielt und einschob. Die Defensive stand, die Zeit lief runter, das Spiel war gewonnen. Mit sechs Zählern hatte die Eintracht vor den nun anstehenden Spielen gegen die beiden deutlich schwächsten Teams des Turniers eine gute Ausgangsposition erarbeitet.

Gegen die B-Junioren-Mädels des Gastgebers änderte der Coach die Aufstellung, um auch denen, die bisher weniger Einsatzzeit hatten, ihre Chance zu geben. Das Spiel der Eintracht war gar nicht so schlecht, wie es hinterher von Zuschauern und Spielern gemacht wurde – Chancen wurden herauskombiniert, aber der Ball wollte nicht rein. Vor allem Kilian vergab eine Möglichkeit nach der anderen, nachdem in der Anfangsphase Devin und Tommy jeweils schon frei vor dem Tor zu hoch bzw. zu weit nach links gezielt hatten. Das Gemecker ging los, man spürte, wie die Souveränität flöten ging. Der gegnerische Keeper lief zu Höchstform auf und kratzte Schüsse von Devin und Lucas von der Linie. Aber gegen den Freistoß-Kracher von Lucas in der 21.Minute war kein Kraut gewachsen. So stand am Ende der dritte 1:0 Erfolg der Eintracht, verbunden mit dem Sprung auf Platz 2 im Zwischenklassement. Die BSC Kickers waren in der fünften Partie nur ein Spielball, v.a. da die Eintracht-Angreifer diesmal das Tor trafen. Zwar waren die Chancen bei weitem nicht so schön herausgespielt wie gegen die Mädchen, aber dafür landete der Ball im Tor. Ein Eigentor nach Flanke von Terence eröffnete den Torreigen, den Otti mit einem Schuss aus 18 Metern, Tarik und zweimal Tommy vollendeten.

Dann aber folgte der Rückfall in die Steinzeit. Die 0:4-Niederlagen gegen Tasmania und vor allem anschließend gegen Spandau 06 waren Offenbarungseide. Vor allem das wie. Verlieren kann man, aber so eigentlich nicht. Gegen Tasmania waren wir von Anfang an in die Defensive gedrängt, wehrten uns aber anfangs noch ganz ordentlich. Das 0:1 fiel, als der Ball über unsere rechte Abwehrseite durchgesteckt wurde, wo Ole kurz vorher umgeknickt war und seinem Gegner nicht folgen konnte. Beim Stand von 0:2 war noch nichts verloren. Es ergab sich eine klasse Kontermöglichkeit im 4 gegen 3. Ben sah Kilian starten, spielte aber nicht, sondern drehte sich ab, dann in den Gegenspieler – und dann war nicht nur der Ball weg, sonders es stand auch gleich 0:3, denn diesen Fauxpas nutzte Tasmania gnadenlos aus, setzte seinen Linksaußen ein, der Imad entwischte und Amin mühelos umkurvte. Noch viel schlimmer war aber der lustlose Auftritt gegen Spandau. Schon zu Spielbeginn hingen alle Köpfe herunter. Einfachstes Deckungsverhalten, wie beispielsweise das Stellen einer Mauer bei Freistößen, wurde vergessen. Aufrücken der Abwehr? – Fehlanzeige. Gegenpressing bei Ballverlusten? – Da muss man sich doch bewegen! Rückwärtsbewegung hinter den Ball? – Ich kann mich doch nicht beamen! Nein, aber zurücklaufen geht, wenn man das nicht tut, dann muss allerdings natürlich mal über beamen nachgedacht werden…

Zum Schluss, mit Danilo, Ben, Tarik und Leo angeschlagen draußen, gelang dann ohne Ersatzspieler mit einer couragierten Leistung gegen allerdings auch sehr schwache Neuköllner Schwarz-Weiße ein 3:0 Erfolg (Tore: Devin, Terence (Elfmeter), Kilian), was dank eines umstrittenen Last-Minute-Unentschiedens zwischen der C2 von Tasmania und Union Fürstenwalde, die somit beide 14 Punkte einfuhren, zum dritten Platz reichte. Das ist gegen die großenteils älteren Truppen bzw. gegen das Landesklassen-Team von Tasmania ein durchaus positives Resultat, das sich durchaus sehen lassen kann! Ärgerlich ist halt, das mal wieder noch deutlich mehr drin gewesen wäre…

Leave a Reply

Privacy Policy Settings