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C2 – Pflichtaufgabe erfüllt

[14. Spieltag] BSV Eintracht Mahlsdorf II   :  Friedrichshagener SV II   7 : 0  [02.03.2019]

Im Hinspiel hatte sich die Eintracht beim FSV deutlich schwerer getan. Heute halfen ein früher Treffer und etwas Glück im Anschluss, relativ „locker“ den Sieg einzufahren. Zwar nahmen es die Jungs vor allem vor dem Seitenwechsel manchmal etwas zu locker, aber auf der anderen Seite zeigten sie teilweise wirklich starken Kombinationsfußball.

Nach 27 Sekunden war Kilians Abschluss zu schwach, um den guten Keeper der Gäste zu überwinden. Otti hatte sich links durchgesetzt und auf Kili zurückgepasst. In der vierten Minute ging die Eintracht in Führung: Otti fing einen Einwurf des FSV per Kopf ab, köpfte auf Lucas, der nach kurzer Ballkontrolle aus offener Stellung auf Danilo durchsteckte, gegen dessen Lupfer der Torwart chancenlos war. Im direkten Gegenzug legte Julius einen Ball mustergültig dem Gegner auf, dessen Abschluss aber das Tor verfehlte.

Bei einem Freistoß von Friedi aus 20 Metern nahm ein Friedrichshagener seinem Torwart die Sicht, der daher Probleme bekam. Er ließ das Spielgerät an den Pfosten klatschen, von wo es aber den Weg zurück in seine Arme und nicht ins Netz fand. Der nächste Angriff saß dann aber wieder. Imad schickte auf dem rechten Flügel Danilo, der den Ball auf der Seitenlinie kontrollierte und direkt in die Mitte auf den eingelaufenen Julien weiterleitete. Nach dessen Schuss ins kurze Eck zappelte das Leder im Netz. Wie schon nach dem ersten Tor lud die Eintracht den FSV gleich wieder zum Toreschießen ein. Die Sechser waren einmal mehr nicht gestaffelt und zu weit vorn postiert, die Innenverteidigung ließ sich rauslocken und kam nicht an den Ball, der lang in den Lauf eines Angreifers gespielt wurde. Julius lief zwar raus und wäre auch an den Ball gekommen, zog aber nicht durch, so dass ihm der Stürmer den Ball wegspitzeln konnte. Dieser suchte dann aber nicht konsequent sofort den Abschluss, sondern wollte sich den Ball noch einmal auf rechts legen. Das nutzten die zurückgeeilten Abwehrspieler, um den Weg zum Tor zu blocken, und Peter klärte schließlich in höchster Not. Mahlsdorf fand in der ersten Halbzeit nicht die Balance und ließ viel zu viele Konter eines eigentlich ungefährlichen Gegners zu. Das resultierten nicht nur die geschilderten hundertprozentigen Chancen des FSV bis zur 12. Minute, sondern es sollte bis zum Pausenpfiff auch nicht entscheidend besser werden, aber Peter und Leo konnten danach die Bälle meistens ablaufen, auch wenn Friedrichshagen Gelegenheiten hatte, in Gleich- oder Überzahl auf die Abwehr zuzulaufen..

Im Spiel nach vorne erkannten die Jungs nicht, dass die Abwehr über die langsamen Außenverteidiger ganz einfach zu knacken war. Immer wieder verhaspelten wir uns in Einzelaktionen oder mit ungenauen Anspielen in die stark frequentierte Mitte. Dennoch gelang noch ein drittes Tor. In eine Ecke von Friedi auf den kurzen Pfosten ging Lucas hinein und brachte den Ball volley auf das kurze Eck. Der Torhüter konnte das Leder erst hinter der Linie aufhalten (19.). Eine Minute später scheiterte Lucas nach guter Hereingabe von Julien auf den langen Pfosten aus kurzer Distanz und spitzem Winkel am Torwart. Tarik, dessen Abschluss nach Querpass von Otti der gegnerische Torwart super parierte (26.), Lucas, dessen Schuss von der Strafraumkante einen guten halben Meter am kurzen Pfosten vorbeiflog (28.) und Juli, der aus zentraler Position etwas zu hoch ansetzte (30.), hatten die besten Chancen der Eintracht vor dem Seitenwechsel, aber es blieb beim 3:0.

In der Pause brachten die Trainer ihre Unzufriedenheit mit der überheblichen Spielweise und dem schlechten Defensivverhalten deutlich zum Ausdruck und forderten zudem, es wieder mehr über die Flügel zu probieren. Das zeigte durchaus Wirkung, denn Mahlsdorf war fortan hinten kaum noch anfällig und der Druck auf den FSV-Kasten nahm stetig zu. Daran änderte sich auch durch die vorgenommenen Einwechselungen und Umstellungen nichts. Die Tore fielen zwar nicht wie reife Früchte, aber sie fielen: Lucas und Julien reagierten nach einem Foul an Juli glänzend, indem Lucas den Freistoß sofort ausführte und über die Abwehr Julien in den Lauf lupfte, der die Übersicht behielt und sofort quer auf Tarik weiterleitete, der wiederum keine Mühe hatte, einzuschieben (44.). Auch am 5:0 war Lucas maßgeblich beteiligt. Er spielte einen Zuckerpass auf den einlaufenden Kilian, der das Ei in Bedrängnis mit der Fußspitze ins lange Eck spitzelte (51.). Dazwischen hatten die Latte (48.) und der Torwart gegen Juli (49.) ein weiteres Tor der Eintracht verhindert. Das 6:0 resultierte aus einem „Schwächeanfall“ von Jannes. Der ließ sich in Mittelstürmerposition bei der Ballkontrolle etwas zu viel Zeit, wurde unter Druck gesetzt und nach außen abgedrängt. Nach einem Minischubser kam er ins Stolpern und sank dahin, und der Schiedsrichter ahndete dies mit einem Strafstoßpfiff. Danilo verwandelt sicher.

Eine einzige Chance der Gegner ließ die Abwehr der Eintracht nach der Pause noch zu. Die allerdings war eine Riesenchance: In der 60. Minute bekamen der nach dem Seitenwechsel ganz starke Ole und Peter den Ball nicht weg, Leo hatte auf seinen Gegenspieler nicht aufgepasst, der in den Lauf gespielt wurde. Er zog mit Speed auf Julius zu und machte eigentlich alles richtig, indem er ihn weit umkurven wollte, aber Julius reagierte hervorragend und bekam den Fuß an den Ball und sicherte so das Zu-Null. Die Eintracht hingegen versäumte es, das Ergebnis noch viel mehr nach oben zu schrauben. Nach einem Solo von Lucas ab der Mittellinie und dem Abschluss von der Sechszehnerlinie ins Eck (60.) stand es 7:0. Aber Alex zweimal (62./65.) und Jannes (70.) verfehlten aus guter Position das Tor, Kilian schoss dem Torwart in die Arme (66.), zwei klare Fouls im Strafraum an Jannes wurden nicht mit Elfmeter geahndet (58./68.) und die vielleicht beste Kombination der Gastgeber – Einwurf Ole auf Juli, durchgesteckt auf Jannes, weitergeleitet vor das Tor auf Lucas, direkt abgeschlossen, aber leider zentral auf den Keeper – führte in der 63. Minute nicht zu einem Treffer.

 

Aufstellung: Julius – Otti (31.Imad/51.Damien), Leo, Peter, Imad (31.Ole) – Kilian (20.Danilo/36.Tarik/56.Alex), Juli, Friedi (36.Danilo/56.Tarik), Julien (48.Kilian) – Lucas (65.Otti), Danilo (20.Tarik/36.Jannes);

Tore: 1:0 (4.) Danilo, 2:0 (10.) Julien, 3:0 (19.) Lucas, 4:0 (44.) Tarik, 5:0 (51.) Kilian, 6:0 (53.Foulelfmeter) Danilo, 7:0 (60.) Lucas

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