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C2 – Knappes 0:2 gegen den künftigen Meister

Sonntag, 12.5.2019: Empor Berlin C2 – BSV Eintracht Mahlsdorf C2 ….. 2:0 (0:0)

Ganz anders als in den letzten Spielen vor der Osterpause und beim grausamen Auftritt beim Turnier bei den Füchsen Ende April zeigte sich die C2 beim designierten Bezirksklassenmeister Empor. Gegen einen körperlich überlegenen Gegner hielt die Eintracht über die gesamten siebzig Minuten toll dagegen und schrammte nur um sechs Minuten an einem Punktgewinn vorbei. Mit zunehmender Spielzeit war Empor immer drückender geworden, Mahlsdorf kam kaum noch zu Konterangriffen und igelte sich immer weiter hinten ein; letztlich zu weit – aber die Kräfte waren geschwunden und mit ihnen ein wenig die Agressivität und der Mut. So markierte Empor in der 64.Minute das 1:0 per Kopf, nachdem die Gäste einen Angreifer ganz unbedrängt hatten den Ball auf den langen Pfosten flanken lassen. Drei Minuten später vollendete die Nr. 12 der Gastgeber gegen ein bei einer Ecke aufgerücktes und hinten entblößtes Eintracht-Team zum 2:0.


Die erste kleinere Chance hatte die Eintracht, aber Lucas wurde bei seinem Durchbruch von einem Innenverteidiger relativ mühelos abgelaufen (4.). In der 7. Minute hatte die Eintracht Glück, dass ein Volleyschuss aus neun Metern von der Unterkante der Latte wieder ins Feld zurückprallte. Nach zehn Minute wurde Marios schön durch eine Seitenverlagerung freigespielt, doch sein Schussversuch blieb an einem Abwehrbein hängen. In der 14. Minute provozierte Lucas mit ungewohntem Pressing einen Abspielfehler von Empors Torhüter, doch Danilos Schussversuch auf das leere Tor fehlte die nötige Power. Zwei Minuten darauf hatte er zu viel davon, denn sein Schuss ging deutlich über den Kasten. Erst in der 17. Minute meldete sich dann Empor wieder zurück. Aber wie! Empor hatte sich über seine rechte Angriffsseite durchgesetzt, wo Kilian ansonsten eine ganz starke Partie zeigte, und nach einer sauberen Hereingabe sah sich Flo im Eins-gegen-eins einem gegnerischen Angreifer gegenüber, doch der Teufelskerl parierte glänzend. Bei Julien ließen die Kräfte nach, Imad kam neu ins Mittelfeld und eroberte einen Ball ganz stark, seine Hereingabe wurde aber gerade noch zur Ecke abgewehrt (33.).

Direkt nach dem Seitenwechsel hätten sich die Mahlsdorfer fast von einem langen Ball überrumpeln lassen. Die Eintracht war noch nicht wach, so dass der Empor-Angreifer einfach durchlaufen konnte, aber Flo reagierte wieder stark und bekam die Fäuste an das Leder und hielt es so ausreichend auf, dass Tom den Ball einen Meter vor der Linie per Kopf ins Toraus klären konnte. Empor machte nun immer mehr Druck, aber richtig große Torchancen blieben Mangelware. Im Gegenteil war es wieder die Eintracht, die die nächste gute Chance herausarbeitete. Marios setzte sich auf der rechten Seite durch, aber seine Hereingabe fand keinen Abnehmer, da sowohl Imad wie Lucas sich im Rückraum anzubieten versuchten, statt auf den langen Pfosten durchzustarten. Im direkten Gegenzug machte es Empor ebenfalls über seine rechte Seite besser, doch die Hereingabe von der Grundlinie versemmelte ein Angreifer vom Elfmeterpunkt kläglich, indem er den Ball klar über die Latte beförderte. Peter offenbarte dann zweimal große Probleme beim Kopfball, als er den Ball jeweils falsch einschätzte. Danilo und Imad setzten in der Rückwärtsbewegung nicht mehr so stark nach, und so erspielte sich Empor jetzt Chance um Chance. Die Schüsse waren aber zunächst zu schwach, um Flos Kasten wirklich zu gefährden.

In der 60. Minute hätte sich Mahlsdorf dann aber wirklich über das 0:1 nicht mehr beschweren können. Ein saftiger Schuss von halblinks klatschte an den langen Pfosten und prallte in die Mitte, wo gleich zwei Angreifer günstiger zum Ball standen als die erschrockenen Mahlsdorfer Defensivkräfte. Glücklicherweise verließen sich beide Empor-Akteure jeweils auf den anderen, so dass die Eintracht klären konnte. Zwei Minuten später war Flo bei einem gefährlichen Schuss auf dem Posten, aber irgendwann war es dann halt doch so weit. Imad und Kilian schafften es zeitlich nicht mehr rechtzeitig, sich nach einer abgewehrten Hereingabe auf den ballbesitzenden Spieler zu orientieren, der ganz in Ruhe flanken konnte und am langen Pfosten den Kopf eines Mitspielers fand, der per Aufsetzer unter die Latte einköpfen konnte. Flo war hier leider machtlos – und das Spiel hatte mit Empor auch einen durchaus verdienten Sieger gefunden. Schade war es für die Eintracht nach einer guten Vorstellung dennoch, dass es nicht reichte, um einen Zähler zu ermauern und mitzunehmen.

Kader: Flo – Kilian, Tom  Leo, Peter (67.Otti) – Julien (31.Imad, 63.Tarik), Juli, Danilo, Marios (46.Jimmy) – Ben – Lucas; Tore: 1:0 (64.), 2:0 (67.); nicht eingesetzt: Jannes

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