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C1 – Beste Saisonleistung beschert deutlichen Sieg

u15 5:1 Lichtenrader BC

Nach einer widerrum schwachen Trainingswoche waren wir Trainer am heutigen kalten 1. Advent gespannt, was die Truppe gegen die bis dahin beste Abwehr der Liga auf den Platz bringen würde. Wir Trainer stellten die Aufstellung auf einer Position um und erhofften uns damit mehr Wucht im Spiel nach vorne. Des Weiteren forderten wir von vornerein mehr Mut und schnelleres Passspiel und eine erhöhte Laufbereitschaft ein. Es winkte als kleiner Anreiz aufgrund der Ergebnisse unserer Mitkonkurrenten Platz 3 in der Tabelle.

Die folgenden 70 Minuten, da waren sich beide Trainer einig, waren mit die besten die wir in dieser Saison gesehen haben. Noch viel entscheidender war hierbei jedoch, dass wir es endlich schafften ein Spiel vom Anfang bis zum Ende konsequent und konzentriert durchzuziehen. Von Beginn an spielte auf der Halker Zeile nur eine Truppe und das war unsere u15. Wir ließen Ball und Gegner laufen und ließen ein frühes 1:0 durch Balic folgen. Bis dahin war von Lichtenrade nichts zu sehen. Das 2:0 legten wir nach einem Eckball durch Kage schnell nach. Auch in den folgenden restlichen Minuten bis zur Pause hatten wir reihenweise Chancen, welche aber in typischer Mahlsdorfer Manier kläglich vergeben wurde oder ein guter Torwart ein höheres Pausenergebnis verhinderte. Wiede musste bis zur Pause nicht ein mal eingreifen. Trotzalledem ließen wir zu viele Standards des Gegners zu, welche jedoch zumeist souverän geklärt wurden. In der Pause lobten wir die Jungs, wiesen jedoch darauf hin, dass das 2:0 noch kein Grund sei, dass Spiel mit dem Siegstempel zu versehen. Wir forderten die gleiche Leistung auch in Halbzeit 2 ein. Bis auf 5 min in der zweiten Halbzeit sollten die Jungs diese Maßgabe auch 1 zu 1 umsetzen.

Halbzeit zwei begann jedoch denkbar schlecht. Wir standen bei einem schnell ausgeführten Standard nicht geordnet und der Gegner konnte mit einem Flugball in den Raum und einem guten Abschluss aus 20 m in den linken Winkel auf 1:2 verkürzen. Entscheidend war nun, einen kühlen Kopf zu bewahren, was bei einem immer hektischer werdenen Spiel gar nicht einfach war. Doch was die Truppe dann aufzog war schon großer Sport. Vom Gegentor zeigte sich Mahlsdorf nicht geschockt, ließ Ball und Gegner noch schneller laufen und drückte Lichtenrade immer mehr in die eigene Hälfte. Entlastungsangriffe des Gastgebers wurden umgehend im Keim erstickt. Man sah immer wieder einstudierte Passzüge unserer Jungs und reihenweise Chancen. Eine eigentlich schon geklärte Aktion vollendete Schlegel mit einem unbändigen Willen zum 3:1. Ein Standard von Houdelet wurde geklärt und auf den Fuß von Peters gebracht, der eine Bogenlampe in den Strafraum drosch. Dabei ging Schlegel nach und setzte sich fair im Luftduell gegen Torwart und Innenverteidiger durch. Auch das 4:1 resultierte aus einem Standard, welcher eigentlich wieder geklärt wurde. Doch auch hier blieben wir solange dran bis der Ball durch Kage mit gut und gerne 120 kmh in den Winkel gejagt wurde. Das 5:1 ging eine unglückliche Szene voraus, welche für reichlich Gesprächsstoff der gegnerischen Trainer mit dem Schiedsrichter führen sollte. Pieper gewann einen Zweikampf trotzdessen er von einem Lichtenrader in den eigenen Spieler!!!!! geschubst wurde – hierbei kam es zu einem unglücklichen Treffer, welcher der Schiedsrichter jedoch richtigerweise als kein Foul wertete. Die Situation nutzten wir rigeros aus, spielten über außen Kage frei der überlegt in das Zentrum legte – der Rest war durch Schlegel Formsache. Auch danach scheiterten wir noch in zwei, drei Aktionen am gegnerischen Torwart oder am Pfosten. Am Ende müssen wir festhalten, dass wir das Spiel in der Höhe verdient gewonnen haben, wobei sich der Gastgeber über das eine oder andere Gegentor nicht hätte beklagen dürfen. Wichtig war auch, dass wir in Halbzeit zwei uns von der aufkommenden Hektik nicht anstecken ließen und zu jeder Zeit die Ruhe bewahrten. Auch hiervor müssen wir Trainer am heutigen Tage unser Hut vor euch ziehen, denn wir hatten das insbesondere zu Beginn der Hinserie schon anders von euch gesehen.

Am heutigen Tage müssen wir alle Spieler, egal ob von der Bank kommend oder gleich beginnend, loben. Wir waren trotz der frühen und kalten Morgenstunden hellwach und gleich im Spiel. Nach den letzten Trainingswochen war das so nicht zu erwarten. So und vorallem nur so tritt man als TEAM auf, holt sich GEMEINSAM 3 Punkte und damit den verdienten Lohn für eine starke Partie. Lasst uns nun das letzte Spiel gegen Mariendorf nutzen um auf Platz 3 zu überwintern. Die Entscheidung wer auf diesem Platz überwintert, läuft nur über MAHLSDORF!

Ein Wort noch in eigener Sache: Noch nie haben wir Trainer erlebt, dass gegnerische ERWACHSENE Trainer ihre eigene Mannschaft anstacheln, sich Nummern zu merken und Situationen aus dem Spiel nach dem Spiel zu klären.  Auch wurde immer wieder vehement von außen Karten gefordert, für Situationen, die nie und nimmer einem Foulspiel nahe kommen. So wurde der gut leitende Schiedsrichter hier und da auch von der Hektik angesteckt. Dies mündete in einem 10 minütigen Monolog beider gegnerischer Trainer gegen den Schiedsrichter nach dem 4:1, wobei hier kein Vergehen des Schiedsrichters vorlag (Trotzalledem wünschen wir dem verletzten Spieler eine schnelle und vorallem gute Besserung!!!). Ob hier am Ende der Schiedsrichter hätte abpfeifen müssen oder nicht, darüber lässt sich, so ehrlich sind wir auch, sicherlich streiten.  Lobenswert, dass der Schiedsrichter hierbei ohne Karte auskam. Dies war aus unserer Sicht in einem ansonsten sehr fairen Spiel nicht notwendig! Wenn man solche Situationen auf einem Platz sieht, muss man sich im Berliner Raum und allgemein in Fussballdeutschland jedoch nicht wundern, dass wir Schiedsrichterdiskussionen haben und immer weniger motvierte junge Menschen den Mut haben, sich zum Schiedsrichter ausbilden zu lassen.

Aufstellung: Wiede – Peters, Krausch, Bothe, Reinke – Houdelet, Pieper – Schare, Schlegel, Balic – Kage

Wechsel: 36 min Petszulat für Schare, 43 min Schare für Balic, 46 mit Otto für Reinke, 70 min Hanft für Wiede, Perner für Schlegel, 73 min Balic für Kage

Tore: 1:0 9 min Balic VL: Houdelet, 2:0 13 min Kage VL: Pieper, 2:1 40 min, 3:1 50 min Schlegel VL: Peters, 4:1 57 min Kage VL: Houdelet, 5:1 60 min Schlegel VL: Kage

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