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B1 – Spät, aber gewaltig!

8.9.2019: BSV Eintracht Mahlsdorf B1 – SFC Stern 1900 B1 ….. 2:1 (0:1)

Lange sahen die Gäste wie der Sieger aus, aber die Eintracht kam in der Schlussphase brachial zurück.

Eine gute halbe Stunde lang war Stern das deutlich bessere Team mit klarer Feldüberlegenheit, aber sie versäumten es, den zweiten Treffer nachzulegen. Mit den Wechseln wurde Mahlsdorf stärker, weil wir es dann schafften, vorne auch einmal die Bälle zu halten. Trotzdem dauerte es bis kurz vor Spielende, bis der Ausgleich fiel. Und dann gab es in er Nachspielzeit sogar noch einen Nachschlag!

In der dritten Minute gab es die erste Chance für Stern. Eckball, am kurzen Pfosten von einem Abwehrspieler verlängert, aber am langen Pfosten stand zum Glück keiner, so dass der Ball wieder zur Ecke über die Lionie trudelte. Diese zweite Ecke verpuffte. Aber nur eine weitere Minute darauf war es soweit: Freistoß an der Mittellinie für die Gäste. Schnell ausgeführt. Weder Hung noch Dat waren im Bilde, so dass sich Stern über die linke Angriffsseite durchspielte, und die scharfe Hereingabe konnte ein Angreifer einschieben, weil Dat noch zwei Meter hinter ihm herlief. Eine Minute später Freistoß für Stern nach einem unnötigen Foul von Felix, aber der flach getretene Ball war leichte Beute für Paul im Kasten. Nach einem bösen Fehlpass von Hung auf Kenan hatte die Eintracht Glück, dass ein Angreifer ins Abseits rannte (8.). Mahlsdorf schaffte es nicht, für Entlastung zu sorgen. Lange Bälle auf Shadrack und Niko verpufften, weil unsere Angreifer nicht den Weg in die Mitte suchten, sondern sich nach außen abdrängen ließen. In der 14. Minute hatte die Eintracht eine Menge Glück. Dat bekam keinen Zugriff, Stern konnte von rechts flanken, aber der Kopfball flog doch deutlich über die Latte. Weitere drei Minuten später ging es nach einem Konter wieder über rechts, wieder flog die Flanke in den Strafraum, aber diesmal klärte Kenan über das eigene Tor. In der 19. Minute hatte dann die Eintracht die erste große Chance, als der Keeper der Gäste Paul anschoss, aber Cedric kam einen Schritt zu spät und Stern konnte klären.

Im Gegenstoß musste Paul aus seinem Kasten und klären. Der Ball landete bei einem Stern-Angreifer, der aber zögerte, so dass die Abwehr noch einmal Zugriff bekam und Kenan klären konnte. Die anschließende Ecke wurde zu kurz abgewehrt, der Schuss aus 24 Metern wurde gerade noch zur erneuten Ecke geblockt, die auch wieder einen Angreifer fand, aber dessen Schüsschen war keine Gefahr für unseren Kasten. Jamy kam für Cedric und stand gleich einmal im Mittelpunkt. Hung flankte in die Mitte, Paul köpfte den Ball per Kerze nach oben, Niko brachte ihn mit der Stirn in die Mitte, aber Jamy zögerte einen Moment und so klärte ein Defensivakteur (26.). Jetzt aber war die Eintracht da und gleichwertig. Angriff über rechts, in die Hereingabe rutscht ein Abwehrspieler, der den Ball Zentimeter am eigenen kurzen Pfosten vorbei zur Ecke ins Toraus bugsierte. Die Ecke fand Jamy, der aber knapp verzog. Nach einer halben Stunde klärte Jeremy einen Ball nicht nur, sondern spielte mustergültig dem aus der eigenen Hälfte gestarteten Jamy in den Lauf, aber der Schiedsrichter wollte Abseits erkannt haben. Klare Fehlentscheidung, aber es war ja noch genug Zeit. Im direkten Gegenzug spielte Stern aus dem Mittelfeld einen Spitzenball in den Lauf seines Linksaußen, der es aber versäumte, gleich in die Mitte zu kreuzen. Er drehte sich dann im Strafraum ein und um Hung herum, aber der Abschluss mit rechts strich am langen Pfosten vorbei (32.). In der 34. Minute verlor Shadrack im Torraum die Übersicht und traf aus kürzester Distanz leider den Ball nicht, so dass Stern klären konnte. In der Schlussminute erlaubte sich Stern einen Fehlpass im eigenen Strafraum, Jamys Schussversuch wurde aber geblockt. Die folgende Ecke landete über Umwege bei Kenny, dessen Heber Maurice kurz vor der Linie noch mit dem Hinterkopf in Uwe-Seeler-Manier verlängerte, aber die Gäste klärten auf der Linie,

Nach dem Seitenwechsel wurde die Eintracht noch zwingender, ohne zunächst erfolgreich zu sein. Jamy nahm halbrechts den Ball an, konnte sich drehen und auf Shadrack durchstecken, dessen Hereingabe vor dem einschussbereiten Maurice geklärt wurde. Niko bekam den Ball an der Strafraumkante, aber sein Schussversuch verkümmerte zum Schüsschen. Jamy verlängerte Jeremys Flanke per Kopf, aber Shadrack wurde dabei nicht gefunden, sondern knapp überlupft (43.). Ein toller Angriff von Stern 1900 über links hätte die Entscheidung bringen können, aber Paul rettete mit einer Glanztat den knappen Rückstand (45.). Dann passierte lange nicht viel in Sachen Torchancen. Till, der zu Spielbeginn angeschlagen hatte passen müssen, konnte dann abe der 57. Minute doch noch mitwirken, und sollte zum Matchwinner avancieren. Aber der Reihe nach: Niko bekam einen Ball nach rechts auf den langen Pfosten gespielt, aber sein Abschluss wurde geblockt. Der Eckstoß strich durch Freund und Feind und fand Till am langen Pfosten, aber auch Till kam nicht mehr entscheidend mit dem Fuß hinter die Pille. Dann verlängerte Niko einen Einwurf über seinen Kopf nach vorn auf Till, der sich rechts im Strafraum zur Grundlinie durchtankte und super hereingab, aber der Ball passierte Maurice und seinen Gegenspieler zwei Meter vor der Torlinie, ohne dass einer von den beiden den Ball über die Linie drücken konnte oder wollte (61.). Zwei Minuten später verpasste Stern erneut das 2:0. Wieder setzten sich die Jungs über links durch, aber den Querpass auf den rechten Pfosten nahm ein Angreifer noch an, statt direkt abzuschließen. Dann folgte noch ein schwacher Abschluss, den Paul problemlos aufnehmen konnte.In der 68. Minute zielte Niko nach einer langen Freistoßflanke per Direktabnahme am kurzen Eck vorbei. Kenan udn Maurice tauschten auf eigenen Wunsch die Rollen, und die Eintracht wurde noch drückender. Jamy erobert auf der Sechs den Ball, spielt auf Till, der linke Kenan in den Lauf schickt. Kenan setzt sich an der Außenlinie und der Grundlinie durch, aber nur Shadrack war im Strafraum, und den fand Kenan leider nicht. Zwei Minuten später zielte Kenan mit einem direkten Freistoß deutlich zu hoch – hier wäre eine Flanke die deutlich bessere Alternative gewesen. Der Druck der Gastgeber nahm jetzt immer mehr zu, Stern schaffte auch kaum noch Entlastung. In der 76. Minute bekommt Kenan zentral den Ball, dreht sich und zieht mit links flach ab, aber der Torhüter ist zur Stelle. Shadi reagiert und erläuft den Abpraller, aber der Winkel ist zu spitz und er trifft nur den Außenpfosten. Weiter ging es. Foul an Till krz vor dem Strafraum auf halbrechts. Ein Gegner hält den Ball fest und geht vom Tatort weg, Shadrack will ihm den Ball entreißen, dafür hätte es auch für beide gelb – und für Shadrack damit fünf Minuten – geben können, aber der Schiedsrichter ließ letztlich die Karten stecken.

Kenan schießt von halbrechts aus 18 Metern an die Latte. Der Abpraller landet beim aufmerksamen und eingelaufenen Till, der das Leder aus fünf Metern ins Netz haut. Das sollte es noch nicht gewesen sein. Kenan holte sich nach einem taktischen Foul gelb (80.), Stern spielte wieder mit, aber wir standen nun gut. Der Ball wird abgefangen, Foul von Stern, es gibt unerklärlicherweise Vorteil, aber der Freistoß wird dann – relativ spät – doch noch gepfiffen, nachdem Mahlsdorf den Ball verliert. Kenan flankt diesmal, ein Abwehrspieler rutscht in den Ball und verlängert ihn ins eigene Tor. Das Spiel war gedreht. Nun hätte man auch abpfeifen können, denn die Nachspielzeit resultierte im Wesentlichen aus Zeitspiel der Gäste, als sie noch geführt hatten. Aber es war noch nicht Schluss: Langer Ball, zu lang! Shadrack läuft durch und geht unsportlich in de Keeper. Der Schiedsrichter zieht gelb-rot, korrigiert sich dann auf Zeitstrafe. Glück für uns, denn das hätte auch glatt rot sein können (83.). Eine Minute später bekommt Niko gelb nach einem heftigen und unnötigen Foul im Mittelfeld. Sehen wir von diesen letzten beiden Minuten und dem Fehlverhalten ab, war es eine grandiose Mannschaftsleistung, dieses Spiel gegen einen lange Zeit gut organisierten Gegner zu drehen. Unabhängig davon müssen wir aber diese Undiszipliniertheiten und unfairen Aktionen bitte einfach abstellen. Glückwunsch aber für den sportlichen Erfolg! Sorry an Amin, Denis und Sergiu, dass Ihr heute nicht zum Einsatz gekommen seid, aber Ihr werdet sicher in den kommenden Wochen auch Eure Chancen bekommen und könnte zeigen, dass Ihr gebraucht werdet.

Am kommenden Wochenende reist die Eintracht Sonntag früh zur CFC Hertha 06, derzeit punktloser Tabellenletzter. Aber auch die Ergebnisse von gestern und heute zeigen, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann, daher heißt es, unter der Woche weiter arbeiten (mit bitte besserer Trainingsbeteiligung als letzte Woche) und Sonntag mit voller Konzentration, ähnlichem Einsatz, aber mehr Ruhe und Gelassenheit und vor allem Disziplin zur Sache gehen, um weiter zu punkten.

Aufstellung: Paul – Dat, Jeremy, Kenan (72.Maurice), Hung – Felix (57.Jamy), Tom – Niko, Shadrack – Cedric (28.Jamy, 57.Till), Paul (33.Maurice, 72.Kenan); Tore: 0:1 (5.), 1:1 (78.) Till, 2:1 (82.) Eigentor; Gelbe Karten: Shadrack (65.), Kenan (80.), Niko (84.); Zeitstrafe: Shadrack (83.)

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