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B1 – Pokalaus und Klatsche gegen die Füchse

30.10.2019:  VSG Altglienecke B1 – Eintracht Mahlsdorf B1 ….. 2:1 (1:1)

Tabellenführer der anderen Landesliga-Staffel schaltet die Eintracht knapp aus

Im Pokal mussten wir wieder auswärts ran. Beim verlustpunktfreien Ersten der Landesliga-Staffel 1 hielten die Jungs lange mit, hatten in der Schlussphase, als wir alles nach vorne warfen, auch noch zwei gute Ausgleichschancen, mussten aber am Ende in ein leistungsgerechtes 1:2 einwilligen. Am spielfreien Samstag hatten wir die Gunst der Stunde genutzt und gegen die B23 getestet. Die Jungs, die beim 6:0 auf dem Platz standen, durften auch im Südosten Berlins von Beginn an auflaufen.

Die VGS-Trainer hatten uns offenbar beobachtet, denn das Team äußerte sich schon vor dem Anpfiff abwertend darüber, dass wir nur lange Bälle spielen würden. Gerade damit tat sich der Gastgeber aber enorm schwer, denn alle abgewhrten zweiten Bälle landeten bei unseren aufmerksamen Sechsern, so dass wir bis zur Halbzeit allemal gleichwertig, wenn nicht sogar leicht feldüberlegen waren. Die größeren Chancen verbuchte allerdings auch schon vor der Pause die VSG. Gleich zu Beginn hätte die Eintracht in Führung gehen können. Einen Eckball lenkte der Torhüter des Gegners auf das eigene Tor, wo Till über diese Slapstick-Aktion so überrascht war, dass er es versäumte, auszuweichen und das Leder ins Tor durchzulassen. Kenan verzog wenig später aus halblinker Position doch recht deutlich. Altglienecke wurde nach zehn Minuten erstmals richtig gefährlich, aber Amin war bei einem Schuss von halblinks auf den kurzen Pfosten auf dem Posten. Das Spiel plätscherte dahin, bis in der 25. Minute Hung keinen Zugriff auf seinen Gegenspieler bekam, der abdrehte und zurücklegte, wo die Nr. 17 der VSG von Till und Cedric nicht gestört wurde, ein paar Meter nach innen zog und eine Flanke ansetzte. Der Ball segelte wunderbar auf den langen Pfosten, wo ein Angreifer einlief und nicht mehr entscheidend gestört werden konnte. Die Direktabahme landete unhaltbar im Netz. Fünf Minuten später glich Till trocken aus, nachdem der Altglienecker Keeper den Ball in zentraler Position 20 Meter vor dem Kasten in die Füße gespielt hatte. In der 26. Minute verweigerte der Schiedsrichter den Gastgebern einen Strafstoß, als Dat seinen Gegenspieler im Laufduell auf den herauseilenden Amin geschubst hatte, und eine Minute danach lenkte Amin einen unberechtigten Freistoß aus 18 Metern (nach riskanter, aber sauberer Grätsche von Maurice) an die Unterkante der Latte. Beim Stand von 1:1 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause hatte sich Altglienecke besser auf die langen Bälle eingestellt, vor allem aber rückte unsere Abwehr nicht mehr so gut raus und die Sechser ließen sich ebenfalls mehr hängen, so dass wir die zweiten Bälle nicht mehr eroberten. Konsequenz war, das Altglienecke nun feldüberlegen war, aber zunächst stand die Defensive um Maurice noch sicher. In der 64.Minute war es dann aber geschehen. Einem dummen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung folgte unzureichendes Gegenpressing, und vor allem rückte weder die linke Mittelfeldseite nach innen, noch wurde Druck auf den von der anderen Seite einlaufenden ballführenden Spieler ausgeübt. Dem stürzten dann zwar nacheinander drei Leute entgegen, die er alle auswackelt. Dat versuchte noch in höchster Not zu retten, ließ so aber zwei Abspielstationen offen, die der Altglienecker aber überhaut nicht brauchte. Er tanzte auch Dat noch aus und schob am machtlosen Max vorbei ins Tor ein. In den folgenden sechs Minuten agierte die Eintracht äußerst konfus und hatte viel Glück, dass die VSG nicht davonzog. Mit der Umstellung auf zwei Stürmer und der Hereinnahme von Cedric und Paul bekam die Eintracht am Ende gegen übervorsichtige Gastgeber noch zwei gute Chancen. Aber Niko scheiterte im Eins-gegen-eins an der Fußabwehr des Torhüters, und Kenans Freistoß in der Nachspielzeit flog einen guten halben Meter am linken Pfosten vorbei – hier wäre eine Hereingabe in den übervollen Strafraum vielleicht die bessere Alternative gewesen. Nach guter Gegenwehr trotz einiger Defizite im Spielaufbau schied Mahlsdorf im Berlin-Pokal gegen ein gutes Landesliga-team aus dem Wettbewerb aus. Schade, aber der Auftritt war okay, wenn wir auch in der zweiten Halbzeit leider deutlich abgebaut haben im Vergleich zu der engagierten Leistung zu Spielbeginn.

Aufstellung: Amin (41.Max B.) – Dat, Jeremy, Maurice (67.Max), Hung – Tom (31.Max K., 67.Tom), Till – Cedric (31.Niko), Kenan, Shadrack (69.Cedric) – Jamy (69.Paul); Tore: 0:1 (25.), 1:1 (30.) Till, 1:2 (64.); Gelbe Karte: Kenan (77.)


3.11.2019: Eintracht Mahlsdorf B1 – Reinickendorfer Füchse B2 ….. 1:6 (0:3)

Unter Wert geschlagen, aber selbst schuld!

Vor allem der Start der Begegnung war extrem ärgerlich. Es war iel mehr drin, denn die Füchse waren nicht nur nicht soviel besser, wie es das Ergebnis zum Ausdruck zu bringen scheint, sondern wirklich verwundbar. Aber die Eintracht nutzte ihre Chancen einfach nicht und wurde dann bestraft, indem die Gäste alle drei Tormöglichkeiten – teilweise mit gnädiger Unterstützung und Schützenhilfe unsererseits – einnetzte. Da sich die Schützenhilfe gleich nach Wiederanpfiff – fast noch extremer – fortsetzte, blieben die guten Vorsätze aus der Kabinenbesprechung zudem Makulatur.

Das Spiel begann mit fünfminütiger Verspätung, aber immerhin war der Schiedsrichter wenigstens kurz vor Spielbeginn noch erschienen und wenigstens körperlich anwesend. Mahlsdorf hatte drei gute Torgelegenheiten nach Freistoßflanke von Tim, aber der Abschluss flog dem Keeper in die Arme (2.), durch einen Freistoß von Kenan, den er am kurzen Eck vorbeisetzte (5.) und nach einem abgefangenen Ball erneut durch Kenan, der aber wieder links neben das Tor zielte (7.). Mit ihrer ersten Torchance gingen die Gäste in Führung. Wir spielen den Abstoß dem Gegner in die Füße, der Ball wird auf rechts gelegt, wo Tim und Jeremy zugucken, statt einzugreifen zu versuchen. Der Angreifer täuscht gegen Tim einmal rechts, dann links an, zieht dann rechts vorbei und legt die Murmel an Paul vorbei ins Netz (13.).

Kenans Schuss geht deutlich über die Latte (17.), dann trifft Reinickendorf mit seiner zweiten echten Chance. Aus dem Mittelfeld wird über unsere halblinke Seite auf Jeremys Gegenspieler durchgesteckt, der hält Respektabstand, direkt abgezogen, Tor! Die Eintacht müht sich, aber es fehlt die Durchschlagskraft. Dann trudelt der Ball 22 Meter vor dem gegnerischen Tor rechts in Aus. Eine Möglichkeit, in den Strafraum einzudringen und für Gefahr zu sorgen: Hung wirft ein, aber statt den Weg nach vorne zu suchen, wirft er Kenan seitwärts mit dem Rücken nach vorn an, wo ihn gleich zwei Gegner noch während der Ballannahme anlaufen können. Der Ball war auch nicht auf den Fuß geworfen, so dass der Ballverlust vorhersagbar war. Tim war in die Mitte aufgerückt, die Pille wurde diagonal auf unsere linke Abwehrseite weitergeleitet. Mangels Gegenwehr kam der Angreifer zum Abschluss. Der Schuss war sicher nicht unhaltbar, aber als Torwartfehler kann man es auch nicht bezeichnen angesichts der kompletten Narrenfreiheit beim Abschluss. Das Spielgerät schlug unter der Latte ein, 0:3 – ganz übel! Das Experiment, es mit zwei Stürmern zu versuchen, war gescheitert. Nicht, dass die Aufstellung daran schuld war, aber die Spieler meinten, einen defensiven Zehner zu brauchen, also stellten wir notgedrungen um, zumal die beiden Außenmittelfeldspieler die vorher besprochene Defensivarbeit ohnehin nicht leisteten. In der Endphase des ersten Spielabschnitts war Mahlsdorf dann hinten wieder sicherer und damit gleichwertig, ohne gefährlich zu werden.

In der Halbzeit hatten wir uns viel vorgenommen. Leider wurde das innerhalb von nicht einmal drei Minuten zerstört. Langer Ball auf Paul, der mit einem Stockfehler die Gegner in Szene setzte. Kurze Ballkontrolle auf halblinks, dann wurde der Ball flach über 30 Meter diagonal nach vorne in den Raum gespielt. Weder schafften es die Sechser, den Passgeber in irgendeiner Form unter Druck zu setzen, noch versuchte der linke Innenverteidiger den Passweg zuzustellen oder lief der Linksverteidiger seinem Gegenspieler wenigstens hinterher, um ein bisschen Druck auszuüben. Bankrotterklärung in der 43. Minute. Paul im Kasten war so was von chancenlos, da im Stich gelassen. Das 1:4 durch Maurice per Elfmeter kann man durchaus als Geschenk bezeichnen, aber immerhin gab es kurzen Aufwind. Leider verpasste Shadi es nach gutem Pass von Till in den Raum hinter der Abwehrreihe, den zweiten Treffer nachzulegen. Nach fünf Minuten waren die Euphorie und der Aufschwung erledigt. Einen Schuss auf zentraler Position blockte die Eintracht, aber der Abpraller landetebei einem Angreifer, der aus abseitsverdächtiger Stellung einschweißte – wobei es vermutlich kein Abseits war, da auf der anderen Seite noch ein Pulk Spieler näher zum Tor gestanden haben dürfte. Niko vergab in der 59. Minute eine große Möglichkeit zum zweiten Ehrentreffer, als er eine Hereingabe von Kenan nicht auf das Tor bringen konnte. Nach einem Komplettwechsel in der Offensive markierten die Füchse noch den Treffer zum halben Dutzend, der für Mahlsdorf recht peinlich war, weil überhaupt keine Gegenwehr zu erkennen war, aber dann brachten wir die letzten zehn Minuten gut über die Zeit, ohne allerdings selbst noch einmal Gefahr für das Füchse-Tor auszustrahlen.

Aufstellung: Paul G. – Tim (41.Sergiu), Jeremy, Maurice, Dat (24.Hung) – Kenan (32.Tom), Till (66.Dat) – Cedric (24.Dat, 32.Niko, 66.Tim), Shadrack (66.Cedric) – Niko (32.Kenan, 66.Jamy), Jamy (41.Paul M.); Tore: 0:1 (11.), 0:2 (20.), 0:3 (29.), 0:4 (43.), 1:4 (46.Foulelfmeter) Maurice, 1:5 (50.), 1:6 (70.); Gelbe Karte: Kenan (53.)

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