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B1 – Nerven behalten

24.11.2019: Eintracht Mahlsdorf – Grün-Weiß Neukölln ….. 4:1 (1:1)

B1-Junioren behalten wieder die Ruhe und entscheiden die Partie nach dem Seitenwechsel für sich.

Nach starkem Beginn und dem klasse herausgespielten Führungstreffer verlor die Eintracht durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters und eine schwache Abwehrleistung nach der seltsamerweise gegebenen Ecke den Vorsprung und die Kontrolle über das Spiel. Während in der ersten Viertelstunde gut kombiniert wurde, puschte sich das Gästeteam dann hoch, kam in die Zweikämpfe, die Mahlsdorf nun aber auch unverständlicherweise immer wieder suchte. Bis zur Führung spielte nur der Gastgeber. Dat auf Kenan am rechten Flügel, scharfe Hereingabe, aber Niko fliegt, ein bisschen geschubst, am Ball vorbei (3.). Drei Minuten später verlängert Niko per Kopf in den lauf von Kenan, der sich links gegen zwei Abwehrspieler durchsetzt. Sein Rückpass fand Jamy, dessen Abschluss aber auf der Torlinie geblockt wurde. Erneut drei Minuten später kombinierten sich Niko und Kenan links gut durch, Jamy steckte auf Kenan durch, aber dessen Abschluss flog doch klar am Tor vorbei. Der Rhthmus blieb derselbe. Tom eroberte den Ball im Zweikampf hervorragend, Pass auf Felix, Doppelpass mit Kenan, und Felix zog zur Grundlinie. Flache Hereingabe, Jamy hatte keine Mühe, aus drei Metern einzunetzen (12.). Zwei Minuten danach zog Maurice aus 23 Metern ab, doch das Leder landete genau in den Armen des Torwarts.

In der 16. Minute lief Maurice einen zu langen Ball ab, aber statt Abstoß entschied der Schiedsrichter seltsamerweise auf Ecke. Die wurde lang in den Strafraum getreten, Dat ging nicht zum Ball, Felix hinderte seinen Gegenspieler nicht am einlaufen – hier stimmte unsere Absprache leider nicht. Direktabnahme, der Ball trudelt durch Mann und Maus hindurch am kurzen Pfosten ins Tor. Dann setzte sich Niko links durch, aber seine Hereingabe fand zwar Jamy, doch der Ball verfehlte den Kasten um gute anderthalb Meter. In der 25. Minute traf ein Angreifer Maurice mit dem Ellenbogen am Kopf, aber der Schiedsrichter unterbrach seltsamerweise das Spiel nicht. Glücksschuss in den Winkel – und plötzlich entschied der Referree doch noch auf Freistoß für Mahlsdorf; zwar inhaltlich richtig, aber doch sehr komisch, da das Spiel zunächst weiter lief. Während die Eintracht nun die Ruhe und den Kopf verloren, putschten sich die Gäste immer weiter hoch. Das erwartete agressive Spiel kaufte Mahlsdorf etwas den Schneid ab. Kombinationsfußball war nun Mangelware, immer wieder lief sich die Eintracht fest, allerdings stand die Defensive ganz gut. Dats verletzungsbedingtes Aus sorgte aber auch hinten für etwas mehr Unruhe, Neukölln war in der zweiten Hälfte des ersten Spielabschnitts mindestens gleichwertig.

Nach dem Seitenswechsel fing sich der Gastgeber wieder und gestaltete das Spiel feldüberlegen. Niko zog von scharf rechts direkt ab, doch der Torhüter lenkte den Ball per Fußabwehr über die Latte zum Eckball. Diesen zog Kenan an den Fünfmeterraum, wo Maurice heranflog und per Flugkopfball einnickte (45.). Die Führung brachte aber nicht die notwendige Ruhe, da Niko und Kenan sich immer wieder festrannten, während Shadi nicht die richtige Bindung zum Spiel fand. Allerdings rückte die Abwehr und das Sechserteam jetzt wieder besser nach, so dass die Räume für Neukölln immer wieder eng gemacht wurden. Positiv zu erwähnen ist definitiv, dass sich die Jungs von der Agressivität und der teilweise unsportlichen Wortwahl der Gegenspieler nicht negativ anstecken ließen. Insoweit zeigte die Ansage in der Halbzeitpause, kombiniert mit dem frühen Führungstreffer, Wirkung. Körperlich, aber nicht unfair, hielt Mahlsdorf dagegen. Tom knüpfte wieder an seine Topvorstellung aus den ersten zwanzig Minuten an, Jeremy und Maurice standen unglaublich sicher, allerdings fehlte in der Vorwärtsbewegung weiter die Durchschlagskraft, weil wir uns immer wieder in Solos verhedderten. So musste einmal mehr die derzeitige Stärke der Eintracht für die Vorarbeit zum entscheidenden Treffer herhalten. Langer Abstoß Maurice auf den Kopf von Jamy, der toll verlängert. Kenan läuft durch, nimmt den verlängerten Ball auf und kurz an. Er bekommt Druck und muss mit dem schwächeren linken Fuß abschließen – aber auch der war stark genug. Der Torhüter bekam zwar noch ein Körperteil an den Ball, aber der landete dennoch im Netz (66.). Wenig später steckte Kenan auf Shadi durch, dessen Abschluss aber klar am langen Pfosten vorbeitrudelte. Neukölln versuchte es noch, wurde aber weitestgehend von unserem Tor weggehalten. So wurde es hektischer und unfairer. Die Nr. 6 bekam zehn Minuten nach der Halbzeit die hart erbettelte Zeitstrafe; die Linienrichter der Gäste warfen reihenweise schreiend die Fahne weg – der Schiedsrichter hatte möglicherweise nicht seinen besten Tag, z. B. bei der Entscheidung auf Freistoß für Mahlsdorf nach dem aberkannten Traumtor, behielt jetzt aber die Ruhe. So wurde Amin von einem Stürmer angegangen, als er den Ball schon sicher in den Händen hatte, was nur mit gelb bestraft wurde. Zahlreiche Beleidigungen “überhörte” der Schiedsrichter, um das Spiel ohne Platzverweise zu Ende zu bringen. Das klappte auch – denn auch Mahlsdorf ließ sich nicht mehr beeinflussen. Grün Weiß ersuchte es noch mit zwei Weitschüssen, die aber über das Tor (74.) bzw. neben das Tor (79.) gingen. Dazwischen fiel in der 77. Minute das entgültig entscheidende 4:1 nach einem Angriff über links, Jamy stocherte den Ball letztlich über die Linie. Eine große Chance zum fünften Tor vergaben Shadi und Cedric in der Nachspielzeit. Shadi war rechts durchgedrungen, nachdem Jamy übel gefoult wurde, den Ball aber noch Shadi in den Lauf legen konnte. Zum Glück verletzte sich Jamy bei dieser Tätlichkeit nicht, Shadi schnappte sich das Leder und zog rechts davon. Seine Hereingabe wurde von einem Abwehrspieler geklärt, kurz bevor Cedric zur Stelle gewesen wäre. Wenig später pfiff der Schiedsrichter die Begegnung ab. Positiv zu erwähnen ist, dass Neukölln sich nach dem Schlusspfiff schnell beruhigte und das Spiel mit einem fairen Sportgruß der Mannschaften zu Ende gebracht wurde.

Klasse Start, dann zwanzig schwächere Minuten, dennoch die Ruhe behalten, mit etwas Glück mit einem 1:1 in die Halbzeitpause gegangen. Schneller Führungstreffer, souveräne Abwehrarbeit, zwei weitere Tore bis zum Ende. In den beiden letzten Saisonspielen, jeweils auswärts bei definitiv taktisch gut ausgebildeten und diszipliniert agierenden Teams, wird es nicht einfach, aber auch der JFC und der neue Tabellenerste BFC Preußen II sind nicht unschlagbar.

Aufstellung: Amin – Tim (73.Dat), Jeremy, Maurice, Dat (29.Shadrack) – Till, Tom – Niko (61.Cedric), Kenan (41.Jamy), Felix (41.Shadrack) – Jamy (41.Kenan); Tore: 1:0 (12.) Jamy, 1:1 (16.), 2:1 (45.) Maurice, 3:1 (66.) Kenan, 4:1 (74.) Jamy; Zeitstrafe: Neukölln (51.)

 

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