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B1 – 5:1 Auswärtserfolg zur Tabellenführung

17.8.2019: SC Berliner Amateure B1 – Eintracht Mahlsdorf B1 ….. 1:5 (1:4)

Nach Auf und Ab (und wieder Auf) in der ersten Hälfte bringt die Eintracht die drei Zähler mit etwas Glück letztlich sicher nach Hause.

Einen Auftakt nach Maß feierte die B1 – sowohl in die Saison durch den Auswärtssieg bei den Berliner Amateuren, wie auch ins Spiel: Nach 45 Sekunden zappelte der Ball im Netz der Gastgeber, und dass nach einem hervorragenden Angriffspielzug, den Kenan zum ersten Saisontreffer ummünzte. Hung hatte aufgepasst und in der gegnerischen Hälfte einen Pass abgefangen. Pass auf Jamy, der zweimal erstklassig prallen lässt. Kenan wird super in Szene gesetzt und zieht sofort ab. Der Ball schlägt im Winkel ein, Traumtor, sowohl der Schuss wie die Vorarbeit mit drei Direktpässen. Die Chance, gleich nachzulegen, ließ die Eintracht liegen. Tom setzte sich im Mittelfeld zweimal energisch durch und zog aus 20 Metern ab. Der Ball prallte vom Torhüter nach vorne, wo Shadrack an den Ball kam, aber sein Nachschuss war nicht kräftig genug. Mahlsdorf verlor dann aber die Kontrolle über das Spiel. In der neunten Minute hatten die Gäste nach einem langen Ball von Maurice auf Niko zwar noch eine Gelegenheit, aber Nikos Hereingabe von der Grundlinie nach starkem Lauf fand leider in der Mitte keinen Abnehmer. Dann war es erst einmal mit der Herrlichkeit vorbei. Einfache Stellungs- oder Stockfehler brachten die Amateure ins Spiel, was diese dankbar annahmen. Bei einem langen Ball der Gastgeber lief Hung nicht ein und blieb hinter seinem Gegenspieler zu passiv, der problemlos ablegen konnte und die Direktabnahme schlug, ähnlich wie zehn Minuten zuvor Kenans Schuss, unhaltbar im Mahlsdorfer Kasten ein. Dann unterlief Maurice einen Ball, aber es wurde nicht wirklich gefährlich. Kenan musste nach einem dummen Ballverlust im Dribbling zum taktischen Foul greifen und wurde verwarnt (13.). Als nächstes verpasste es Jeremy, einen langen Ball einfach zu klären (16.). Er trat irgendwie über das Leder, sein Gegenspieler überlief ihn und Jeremy trat ihm in die Hacken. Klare Notbremse, und vermutlich auch im Strafraum. Aber die Eintracht hatte Glück: Der Schiedsrichter entschied auf außerhalb und nur auf Zeitstrafe gegen Jeremy. Das war eine klare Fehlentscheidung, aber wir beschweren uns natürlich nicht. Das taten aber die Gegner – mit der Folge, dass auch sie für fünf Minuten mit einem Mann weniger spielen mussten und der Schiedsrichter angesichts der verbalen Beschwerden diverse Male Amateure-Akteure und Betreuer ermahnen musste. Der Freistoß verpuffte übrigens.

Es war nicht so, dass die Amateure wirklich überzeugend spielten, aber die Eintracht verlor in dieser Phase zu viele Bälle viel zu einfach – vor allem unsere rechte Seite war defensiv für zehn Minuten unterirdisch. Mit der Hereinnahme von Dat auf der rechten Verteidigerposition besserte sich das deutlich. Da Jeremy nach der Zeitstrafe rotgefährdet war, kam er nicht mehr in die Partie, sondern Kenan rückte neben Maurice in die Innenverteidigung. Till steigerte sich nun neben dem wie schon gegen Spandau sehr abgeklärt agierenden Tom von Minute zu Minute, so dass Mahlsdorf wieder Zugriff auf die Gegner und die Partie bekam. Das sollte sich auch in Toren auszahlen. Vor dem 2:1 monierten die Gastgeber zwar ein Foulspiel, aber der Schiedsrichter griff nicht ein. Shadrack lief klasse in und behielt im Eins-gegen-eins gegen den Torhüter die Nerven. Wieder in Rückstand wollten die Amateure zuviel. Die Defensive rückte viel zu weit auf, die Eintracht fing einen Ball ab und Shadrack und Niko liefen aus der eigenen Hälfte ganz allein auf den Keeper zu. Shadrack machte es allein, umkurvte den Torwart und schob zum 3:1 ein. Es kam noch besser. Einen eigentlich schwach getretenen Freistoß von Niko lenkte der Torhüter zu Beginn der dreiminütigen Nachspielzeit unnötig zur Ecke. Die flog hoch auf den langen Pfosten, wo Kenan mustergültig hochstieg und den Ball per Kopf in den Winkel wuchtete.

Ansage in der Kabine war, dass die Partie noch nicht entschieden ist und wir konzentriert und diszipliniert weiterspielen müssen. Mit Cedric hinten rechts für den angeschlagenen Tim gingen die Mahlsdorfer die zweiten 40 Minuten an. Zunächst wurden die Vorgaben umgesetzt, wenn auch in der Rückwärtsbewegung noch viel Potential steckt.Kenan und Maurice spielten sehr abgeklärt, und wenn es einmal eng wurde, war Amin zur Stelle. Zweimal (53./80.) bekam er gegen Schüsse aus kurzer Distanz noch die Hände an den Ball und parierte glänzend. Da lag die Eintracht aber schon 5:1 vorn. Maurice hatte eine Freistoß überlegt diagonal auf Dat gezogen, der den Raum nicht nutzte, sondern auf Kenan zurückspielte. Dat wurde dann aber von Kenan spitzenmäßig wieder eingesetzt, legte sich den Ball zwar zu weit vor, setzte aber sfort nach und eroberte die Pille zurück. Lirim war hellwach, spielte zwei Gegenspieler aus und versenkte das Spielgerät im Kasten (49.). In den letzten 25 Minuten spielte Mahlsdorf zu sorglos und undiszipliniert, zudem ließen die Kräfte bei Till, Tom und auch Maurice, der zudem von einer Blase geplagt wurde, ersichtlich nach. Unterstützung der Flügelspieler blieb aber aus, Hung und Niko schienen zu glauben, dass wir im 4-3-3 spielen würden und verweigerten lange konsequent, hinten auszuhelfen. Lirim spielte als Sechser viel zu hoch, nachdem Till entkräftet den Platz verlassen hatte, und immer wieder verzettelten wir uns in unnötige Dribblings und Zweikämpfe, die zu gefährlichen Ballverlusten führten. Allerdings war die Innenverteidigung heute wirklich auf zack und die Amateure zeigten nicht den nötigen Zug zum Tor. So war es sogar die Eintracht, die zunächst noch die größte Chance hatte. Niko zog aus halbrechter Position ab, holte energisch selbst den Abpraller und wurde dabei ganz klar im Strafraum gelegt, aber hier “leistete” sich der Schiri eine Konzessionsentscheidung – und die Pfeife blieb stumm (58.). Kaum war Jamy für Till im Spiel, zeigten sich dann aber noch größere Lücken. Glück und ein gut den Winkel verkürzender Amin verhinderten in der 65.Minute den Anschlusstreffer. Der durchgebrochene Angreifer verzog den Ball am langen Pfosten vorbei. Nun endlich merkten Hung und Niko, dass sie sich etwas mehr einbringen mussten, aber immer wieder befanden sich bei gegnerischem Ballbesitz locker fünf unserer Spieler nicht hinter dem Ball. Klare Gelegenheiten für die Amateure ergaben sich aber nicht mehr, bis dann in der Schlussminute durfte dann ein Angreifer aus vier Metern ungehindert abziehen durfte. Amin lenkte reaktionsstark das Leder über die Latte; es blieb beim 5:1-Erfolg.

Der Sieg war am Ende verdient, wenn er auch ein wenig zu hoch ausgefallen ist. Er hing aber am seidenen Faden. Hätte der Schiedsrichter rot gegen Jeremy entschieden – und vielleicht sogar noch auf Elfmeter -, hätten wir ganz dumm aus der Wäsche geguckt. Solche Unkonzentriertheiten müssen wir abstellen. Es heißt, den ersten Ball spielenlassen. Die Abstände sind immer wieder zu groß, auch weil wir nicht konsequent nachrücken. Die Sechser müssen sich ihrer defensiven Aufgabe besser bewusst werden, die Flügelspieler sowieso. Dabei hilft neben der entsprechenden Grundeinstelllung der Jungs, wenn von hinten mehr dirigiert wird. Was die positive Ansprache angeht, sind wir auf dem (allerdings weiten) Weg der Besserung. Insgesamt war das heute eine ordentliche Vorstellung mit einigen Highlights wie der Spielzug zum 1:0, aber auch noch mit vielen Defiziten.

Aufstellung:  Amin – Tim (41.Cedric), Jeremy (15.Kenan), Maurice, Hung (23.Dat) – Niko, Tom, Till (64.Lirim), Shadrack (60.Hung) – Kenan (21.Lirim, 64.Jamy) – Jamy (35.Paul M.); nicht eingesetzt: Paul G.; Tore: 1:0 (1.) Kenan, 1:1 (11.), 2:1 (29.) Shadrack, 3:1 (34.) Shadrack, 4:1 (40.+1) Kenan, 5:1 (49.) Lirim; Gelbe Karten: Kenan (13.), Maurice (57.), Zeitstrafe: Jeremy (15.)

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